Bilddatei © Marina Ringel
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Beelitz  13.04.2021

 

Mit Kaulquappen und Fontäne: Beelitzer Mühlenteich nimmt Form an

der neue Mühlenteich an der Treuenbrietzener Straße nimmt allmählich Form an: Das künftig 1500 Quadratmeter große und bis zu 2,50 Meter tiefe Gewässer wird zur Landesgartenschau ein echter Blickfang - mit Kunstinstallationen, Fontäne und Ufertreppe. Es bildet das Entrée zu den Archegärten und erinnert dabei auch an vergangene Zeiten - denn bis Mitte der 1950er Jahre gehörte der Mühlenteich zum Stadtbild. Dazu ein Beitrag von unserer Kollegin Claudia Krause.

Da ist ordentlich was zusammengekommen: Um den einstigen Mühlenteich an der Treuenbrietzener Straße aus Anlass der Landesgartenschau quasi als Entree zu den Archegärten wiederzubeleben, sind gut 5500 Kubikmeter Boden ausgehoben worden. In der 2400 Quadratmeter großen Senke kann sich über 1500 Quadratmeter die Seefläche ausbreiten. Wie Dr. Daniel Fischer von der Stückener R. Fischer GmbH  erläutert, werde der Aushub - zum Teil recycelt - auf jeden Fall weiter verwendet. Etliche Kubikmeter Oberboden werden gleich wieder auf dem LAGA-Gelände eingesetzt: "Alles ist gutes Material, hier wird nichts weggeschmissen". Ressourcen schonend arbeiten und nachhaltig - diesem LAGA-Anspruch soll auch der Mühlenteich gerecht werden, weshalb er naturbelassen ohne Folien und Chemie angelegt wird.

Dafür bekommt er eine 40 Zentimeter starke und an den Seiten noch 30 Zentimeter hochgezogene Deckschicht aus Lausitzer Dichtungston, der das Grundwasser und das spätere Füllwasser gegenseitig zurückhalten soll. Darunter ist schwarzes Fließ ausgelegt worden, welches die Bodenschicht an ihrem Platz halten soll. Es handelt sich dabei wohlweislich nicht um Folie, wie so manch ein Passant bereits vermutet hatte, sondern um Naturmaterial, welches sich nach einigen Jahren selbst zersetzt. Obendrauf gibt's noch eine Lage Kies, den die Spaziergänger durchs Wasser am Boden blinken sehen. Auch die Filteranlage wird als "selbstreinigendes System mit grobkörnigem Kiesel ohne Chemie auskommen", verspricht Daniel Fischer. Über Hydranten erfolgt die Befüllung des Sees mit bis zu 3000 Kubikmeter Wasser. Die Teich-Böschung ringsum wird mit Oberboden befestigt und mit Schilf, Wasserpflanzen sowie Rasen begrünt. An der vorderen Spitze des Sees kommt eine Sumpfzypresse in das Filterbecken.

Wer sich in Erinnerung an alte Zeiten freut, wieder einmal in den Teich springen zu können, muss enttäuscht werden. Zum Baden ist er nicht gedacht. Für das Auge wird es aber eine Menge Erquickliches geben, unter anderem in Form von künstlerisch angefertigten Kaulquappen, die hier installiert werden. Eine besonders schöne Atmosphäre verspricht auch die beleuchtete Sprühfontäne, die an der tiefsten Stelle bei 2,50 Meter ihren Platz bekommt und das Wasser bis 8 Meter in die Höhe schießen lässt. Am hinteren Teich-Bereich sind ein Pavillon und Treppenstufen - ähnlich wie im Park an der Nieplitz - geplant, von denen man mit den Füßen ins Wasser reicht.

Einen Platz haben jetzt auch die beiden großen Findlinge bekommen, welche bereits vor einigen Jahren bei Erdarbeiten gefunden, aber bislang noch nicht bewegt worden waren: Während der eine, etwas flacher geratene Koloss zum Klettern, Sitzen und Liegen am Ufer aufgestellt wurde, befindet sich der zweite, höhere künftig im Wasser und wird ein kleines Stück über die Oberfläche ragen. Ein ideales Plätzchen für Fischreiher auf der Suche nach Beute.

Etwa in drei Monaten werden - ohne wetter- oder anders bedingte Unterbrechungen - nach Angaben der Fischers der Mühlenteich mit Fontäne und Filteranlage fertig sein. Pavillon und Treppen folgen. Rund 350 000 Euro sind für die Gesamtanlage veranschlagt. Inmitten der riesigen Sandlandschaft und angesichts des Teichkraters zeigt sich Reiner Fischer sichtlich zufrieden über die LAGA-Fortschritte. "Wir sind jetzt ein gutes Jahr dabei und freuen uns sehr, dass wir als regionale Firma an diesem Beelitzer Großprojekt beteiligt sind. Das muss auch mal gesagt werden", findet Reiner Fischer.

Der Mühlenteich gehörte bis Mitte der 1950er Jahre zum Beelitzer Stadtbild; gebadet wurde wohl seit Kriegsende dort schon nicht mehr. Sein Ende wurde mit dem Aufheben des Staurechts für die Wassermühle durch den damaligen Rat des Bezirkes Potsdam besiegelt. Oberhalb der Mühle waren wohl durch das Anstauen des Wassers die Wiesen immer stark vernässt gewesen, was zu „volkswirtschaftlichen Schäden“ führte. 1960 wurde das seit über 500 Jahren bestehende Staurecht dann gelöscht und ein elektrischer Mühlenantrieb installiert.

 

Text   Claudia Krause

 

Bilddatei © Marina Ringel
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Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
Pressesprecherin
Laga Beelitz gGmbH
Berliner Str. 202
14547 Beelitz
Tel.: 033204-391 47
Mobil: 0172-3958977
e-mail: ringel@laga-beelitz.de
www.laga-beelitz.de

 

 

Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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Frank Schöbel - Foto © Manfred Esser
Frank Schöbel - Foto © Manfred Esser

 

Beelitz  18.03.2021

 

LAGA-Sommergarten mit kurzweiligem Sonntagsprogramm

Musik, Tanz, Interviews und Präsentationen - Profis wie Frank Schöbel und Talente aus der Region bekommen eine Bühne

Deutlich sichtbar sind längst die vielen laufenden Arbeiten im Freien für die Landesgartenschau. Im Hintergrund wird nicht weniger emsig daran gearbeitet, für die einzelnen Veranstaltungsprojekte Akteure zu gewinnen. Eine wichtige Säule im Veranstaltungsreigen der Gartenschau wird der "Sommergarten", angelehnt an den ZDF-Fernsehgarten, sein. In der Zeit vom 1. Mai bis zum 2. Oktober sollen die Besucher an 22 Sonntagen ab 11 Uhr auf der Hauptbühne ein kurzweiliges, etwa zwei- bis dreistündiges Programm mit professioneller Moderation, Gesprächen und künstlerischen Darbietungen erleben dürfen. Gedacht ist an Auftritte von regionalen und überregionalen Künstlern mit Musik, Tanz und Kochshows. Eine Reihe bekannter Sängerinnen und Sänger wie Frank Schöbel, Linda Feller, Olaf Berger und Bernhard Brink haben auf Anfrage bereits Interesse an der Beelitzer Mittagsshow bekundet. Auch vom Bayerischen Trachtenverband gibt es Signale. Der Startschuss ist gefallen, die Bewerbungen bzw. Interessensbekundungen können eingehen.

Beelitz setzt aber nicht nur auf die Profis: Auch die Ortsteile können als Ergänzung zu ihrer temporären Präsentation im Pavillon mit so mancher Besonderheit und künstlerischen Potenzialen auf der Bühne öffentlich punkten. "Chöre, Tanzgruppen - auch die der Kleinsten in den Kitas dürfen sich melden", ermuntert LAGA-Projektleiter Joachim Muus zur Teilnahme. Also: Wo schlummern Talente, die bislang nur bei familiärer Hausmusik verdient Applaus bekamen? Wer will es wagen? Vielleicht geben gestandene Männer mit Gitarren auch gern mal eine öffentliche Probe ihres Könnens und trauen sich aus dem heimischen Hobby-Keller auf die LAGA-Bühne. Talente aus der Region sollten sich nicht scheuen, sich zu melden. Projektleiter Joachim Muus freut sich auf das sonntägliche Veranstaltungsformat und hofft auf rege Beteiligung an der Programmgestaltung zur LAGA.

Der "Sommergarten" möchte aber auch Landwirten, heimischen Produzenten und Erzeugern eine Bühne bieten, die einen kurzen Einblick in ihre Arbeit geben und ihre Produkte vorstellen wollen. Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen wie Garten, Sport, Gesundheit, Mode und Handwerk könnten den Zuschauern auf vergnügliche Weise wertvolle Tipps geben. Und nicht zu vergessen die verschiedenen Vereine, die dieses Veranstaltungsformat zur Kurz-Präsentation nutzen dürfen.   

(Interessenten können sich wenden an Marina Ringel, per E-Mail: ringel@laga-beelitz.de)

Text: Claudia Krause
 

 

Linda Feller

 

 

Olaf Berger

 


 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
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Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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Beelitz  08.03.2021

 

Wer ein Händchen für Malerei, Bildhauerei und Ähnliches hat, kann sich gern einbringen


So, wie in allen Bereichen der Landesgartenschau heimische Vertreter ihr Potenzial einbringen können, ist es auch bei der Bildenden Kunst.

 

José Nuevo, LAGA- Beauftragter Kunst, hat bereits 30 professionell arbeitende Künstler zum Beispiel aus Berlin, Beelitz, Potsdam, den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming für die wechselnden Ausstellungen in der Remise der Alten Wassermühle begeistern können. Aber natürlich sollen sich auch Hobby-Künstler aus der LAGA-Stadt Beelitz selbst mit ihren Werken präsentieren dürfen. Bereits eingebunden sind die jungen Talente aus den oberen Jahrgangsstufen des Sally-Bein-Gymnasiums und der Oberschule, die mit ihren künstlerischen Arbeiten den LAGA-Ausstellungsreigen in der Remise eröffnen sollen.

 


„Wir rufen nun auch Beelitzer Bürger ab 20 Jahren in der Stadt und ihren Ortsteilen, die in allen bildnerischen Bereichen kreativ sind auf, sich zu melden“, sagt José Nuevo. Auf dem Gelände der Wassermühle werde ein Bereich, vielleicht ein Pavillon, bereitgestellt, in dem die Kunstwerke dann zur LAGA gezeigt werden. Wer in seiner Freizeit ein „gutes Händchen für Kunst“ beweist, ist gern gesehen, ermuntert der Kunst-Beauftragte aus Salzbrunn die Beelitzer zur Beteiligung. So vielfältig wie die Kunst ist, könne auch das Spektrum der Exponate sein – von der Malerei in den unterschiedlichsten Techniken über Zeichnungen bis hin zu Fotografie, Keramik, Bildhauerei, Holz- und Metallkunst. José Nuevo wird sich mit den Beelitzer Laienkünstlern in Verbindung setzen.

 


Ab sofort können sich die Beelitzer Kreativen bei José Nuevo telefonisch melden – unter 033204/60654 (bitte auch auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen) und 0160/96927575.

Text © Claudia Krause

 

siehe auch :  Bildende Kunst für den LAGA-Park

 

 

 

 

 

 

 

Beelitz  03.03.2021

 

Baustart für die beiden Nieplitzbrücken

Fertigstellung wird für Mitte Mai anvisiert

Wasserläufe verleihen Städten einen eigenen Charme. Für Beelitz rückt die Nieplitz durch die Landesgartenschau nun ein stückweit mehr in den Fokus. Dazu tragen auch die beiden neuen Brücken bei, deren Bau Ende Februar mit dem Setzen der Brunnenringe für die Fundamente begonnen hat. 20 Meter lang wird die Brücke sein, die den Bereich des großen Abenteuerspiel- und Familienbewegungsplatzes mit dem Festspielareal verbindet. Die etwas kleinere Schwester überbrückt auf einer Länge von 18 Metern die Nieplitz unweit des Cocktailschiffes „BEEThoven“ vom Parkkerngelände aus zum künftigen Freiluftkulturort.

Die jeweils zwei Meter breiten Holzbrücken mit Stahlunterkonstruktion und Lerchenbohlen werden Eichenbohlen als Trittfläche über die Nieplitz führen und mit einem Sprossengeländer begrenzt sein, wie Bauleiter und Geschäftsführer Thomas Arndt von der ausführenden Firma zbo Bau GmbH Jessen berichtet. Gemeinsam mit Kollegen der Profil GmbH Gerbisbach wollen die Bauleute aus Sachsen-Anhalt die Beelitzer Brücken – so es das Wetter und die Pandemie-Auswirkungen zulassen – möglichst bis Mitte Mai fertiggestellt haben.

Die Brücken, die insgesamt rund 211.400 Euro kosten, haben neben ihrer praktischen Funktion als Übergänge des Gewässers und Verkürzung der Wege im LAGA-Kerngebiet auch eine gestalterische Funktion. „Und was böte sich dabei besser an als Holz in dieser Naturumgebung. Auf die Nieplitz von der Brücke zu schauen, macht das Wassererleben im Park doch noch schöner“, sagt Bernd Güldner, verantwortlich für Aufbau und Instandhaltung bei der LAGA Beelitz gGmbH.

Davon ist auch Bürgermeister Bernhard Knuth überzeugt: „Brücken über fließende Gewässer erfreuen sich immer besonderer Beliebtheit. Ich bin schon jetzt gespannt darauf zu sehen, wie Familien von den Brücken aus das Treiben im Wasser beobachten und die Männer vielleicht sogar die Angeln auswerfen.“

Text und Foto: Claudia Krause
 

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
Pressesprecherin
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Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
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Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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Beelitz  26.02.2021

 

LAGA-Beirat hat Arbeit aufgenommen

Der neu gewählte Beirat für die Landesgartenschau Beelitz 2022 hat seine Arbeit aufgenommen. Zur Vorsitzenden des Gremiums wurde in einer Videokonferenz die Stadtverordnete Heike Buttgereit gewählt. Sie sagte: „Ich freue mich sehr, als Beelitzerin und langjährige Stadtverordnete an der Vorbereitung der LAGA 2022 in Beelitz mitwirken zu können. Besonders wichtig ist mir eine nachhaltige Gestaltung der Landesgartenschau, so dass über 2022 hinaus viele neu gestaltete Bereiche für alle nutzbar und erlebbar bleiben. Dabei sehe ich als Vorsitzende des Beirats meine Aufgabe vor allem darin, während der Vorbereitung mit allen Beteiligten zusammenzuarbeiten sowie Meinungen und Vorschläge der Bürger und politischen Gremien einzubeziehen.“

Dem LAGA-Beirat gehören weitere fünf Stadtverordnete an: Jens Albrecht, Jacqueline Borrmann, Karin Höpfner, Dr. Tilo Köhn sowie Michaela LothJürgen Jakobs – ebenfalls Stadtverordneter- vertritt im Gremium den Verein Beelitzer Spargel, Kerstin Bosse den Naturpark Nuthe-Nieplitz, Dr. Andeas Jende den Verein zur Förderung der Landesgartenschauen Land Brandenburg, Mathias Knospe die Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH sowie der 1. Beigeordnete und Stellvertretende Landrat Christian Stein den Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Peter Krause, Geschäftsführer der LAGA Beelitz, freut sich über die Unterstützung durch den Beirat: „Die Landesgartenschaugesellschaft erhält zur Vorbereitung und Durchführung der LAGA 2022 weitere hervorragende Expertise an die Seite gestellt. Schon die erste Zusammenkunft hat deutlich gemacht, wie groß das Interesse der Mitglieder des Beirates ist, sich mit ihren Kompetenzen einzubringen. Im Ergebnis stehen beispielsweise konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Besucher der Landesgartenschau oder zur Unterstützung im Marketing. Mein herzlicher Glückwunsch gilt der gewählten Beiratsvorsitzenden Heike Buttgereit und verbunden mit einem großen Dank für die Übernahme dieses wichtigen Ehrenamtes.“

Jetzt hoffen die Beiratsmitglieder zunächst auf einen Präsenztermin im Frühling mit Rundgang über das Gartenschau-Gelände.
  

Text  laga-beelitz.de

 

 

 

 

 

 

 

Beelitz  26.02.2021

 

LAGA- Regionalmarkt Beelitz mit saisonalen Angeboten

Obst, Gemüse, Käse, Wurst, Kräuter, Seifen, Weidenkörbe, Säfte und vieles mehr- Beelitz wird während der Landesgartenschau 2022 mitten im historischen Zentrum der Stadt einen Regionalmarkt anbieten. Rund um die Kirche St. Marien – St. Nikolai können von April bis Oktober 2022 regionale Produkte aus dem gesamten Land Brandenburg gekauft werden.

 

Die Vorbereitungen für den Regionalmarkt sind in vollem Gange, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg, die Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel sowie die Landesgartenschau Beelitz abgeschlossen. Derzeit werden regionale Anbieter gesucht, die den Regionalmarkt auf der Landesgartenschau mitgestalten wollen. Auf reges Interesse und ein vielseitiges Angebot hofft Bürgermeister Bernhard Knuth : „Kulinarik ist das Leitmotiv unserer Landesgartenschau und wir stellen es vielseitig in den Mittelpunkt. So möchten wir neben den regionalen Angeboten bei der Versorgung der Besucher und speziellen Koch-Veranstaltungen auch durch einen abwechslungsreichen Regionalmarkt kulinarisch Interessierte für die LAGA gewinnen. Besonders stolz bin ich darauf, dass es uns in der Geschichte der Brandenburger Landesgartenschauen erstmals gelingen wird, einen Regionalmarkt außerhalb des eintrittspflichtigen Geländes zu installieren. Auch wer die Landesgartenschau nicht besucht, kann sich in Beelitz dann täglich mit regionalen und saisonalen Produkten aus dem gesamten Land Brandenburg eindecken.“
 

Die Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel e.V. und weitere Aktionsgruppen - aus dem Fläming, dem Havelland, dem Spreewald und der Uckermark - haben sich in einem LEADER-Kooperationsprojekt zusammengeschlossen, um die Landesgartenschau in Beelitz mitzugestalten. Regionalmanager Heiko Bansen, Lokale Aktionsgruppe Fläming-Havel e.V.: „Wir freuen uns mit dem Regionalmarkt die kulinarische Leitidee der Landesgartenschau unterstützen zu können. In den LEADER-Regionen des Landes Brandenburg gibt es eine Vielzahl von Unternehmen mit leckeren Produkten, die sich in Beelitz vor tollem Ambiente den Besuchern präsentieren können. Das mit EU-Mitteln geförderte Kooperationsprojekt gibt uns dazu eine gute Gelegenheit.“

Die Organisation für den Regionalmarkt hat der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg übernommen. Ziel ist es, die regionalen Produkte des Obst- und Gemüsebaus, der Kräuterproduktion, des Weinbaus
 

Heiko Bansen

 

Andreas Jende

 


sowie der Land- und Ernährungswirtschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Hilfreiche Tipps und Adressen für den Einkauf regionaler Produkte sowie Hintergrundwissen zu den Themen Ernährung und Gesundheit sollen das Angebot abrunden. Aber auch Auszubildende der Betriebe sollen Ihr Können zeigen und für ihren Beruf werben. Andreas Jende, Geschäftsführer des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg: „Die Region von der kulinarischen Seite zu zeigen ist uns ein wichtiges Anliegen. Denn Obst, Gemüse und frische Kräuter spielen eine wichtige Rolle für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Regionalität, Saisonalität und Wertschöpfung vor Ort stellen gleichsam die Marktordnung dar und sind deshalb eine schmackhafte Einladung an alle regionalen Produzenten von Frische – und Verarbeitungsprodukten, sich mit ihren Ideen einzubringen und ihre Angebote vor Ort zu präsentieren.“

Die Landesgartenschau Beelitz 2022 wird durch dieses Angebot ein Schaufenster für Brandenburgs Gartenbau, Land- und Ernährungswirtschaft sein.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
Pressesprecherin
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Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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siehe auch :  Kirchplatz / Beelitz

 






© ELER Brandenburg/Michael Fahrig


 

 

 

 

 

 

Beelitz  26.01.2021

 

Altes Mühlenfließ modern interpretiert
 
62 Betonelemente werden gerade für das Fließbecken zwischen Wassermühle und Spargelmuseum montiert
 
„Es läuft“, sagt Tony Fischer, auch wenn noch nichts fließt. „Aber der Anfang ist gemacht“, sagt der zuständige Projektleiter der Firma R. Fischer GmbH Stücken: Begonnen haben jetzt die Montagearbeiten für das Becken des Mühlenfließ, das eines der besonderen Projekte für die Landesgartenschau werden soll. Auf einem Abschnitt von rund 190 Metern zwischen Alter Wassermühle und Spargelmuseum wird der frühere Verlauf des Gewässers auf seiner Länge optisch und gestalterisch im Bereich des einstigen Pferdefließ hinter der alten Posthalterei nachempfunden. Der künftige Wasserlauf wird mit einem geschlossenen Umwälzsystem betrieben und keine Verbindung zum Grundwasser haben.
 
Als erstes gesetzt wurde die drei Tonnen schwere Zulaufwanne mit ihren jeweils 67 Zentimeter hohen fünf Betonelementen. Ein sogenannter abgetreppter Wasserfall führt dann ins Fließbecken weiter, dessen 55 folgende Teile eine Gesamthöhe von 45 Zentimetern haben; später werden davon etwa 20 Zentimeter Beton sichtbar aus dem Erdreich ragen. Die Wasserkante wird bei 18 Zentimetern liegen. „Schlicht, sachlich, einfach“, beschreibt es Bürgermeister Bernhard Knuth. Die „hochmoderne Interpretation des alten Mühlenfließ“ gebe dem Areal den ursprünglichen Charakter zurück und korrespondiere gut mit der Altstadt. Der Salzbrunner Künstler José Nuevo werde in Anlehnung an die frühere Ufer-Schilflandschaft für die Anlage noch drei Gruppen mit je 5 metallenen Röhricht-Stangen kreieren, kündigte der Bürgermeister an.
 
Bis es soweit ist, bleibt noch genug Schwerstarbeit für die Profis zu tun. Die etwa 3 Meter langen und im Schnitt 4 Tonnen schweren Betonteile werden per Kran der Michendorfer Firma MKD an ihren Platz gehievt und dann mit Spannschlössern und elastischen Dichtungen montiert. Hergestellt werden sie in der Berding Beton GmbH Linthe aus einem Spezialbeton, der durch die Länge des Bauwerkes und seiner späteren Nutzung hohen Anforderungen gerecht werden muss, erklärt Tony Fischer. Für den 40-Jährigen hat das Projekt eine ganz besondere Bedeutung, denn es entsteht in Sichtweite seines Elternhauses an der Treuenbrietzener Straße. „Hier, wo wir früher immer gespielt haben, entsteht nun so etwas Schönes. Ich freue mich wirklich sehr“, sagt der Projektleiter fürs Mühlenfließ. Nicht ohne Stolz verweist er aber auch auf die Gesamtleistungen, die das in der Wendezeit gegründete Stückener Famlienunternehmen Reiner Fischer GmbH mit seinen heute rund 30 Mitarbeitern für die Landesgartenschau bewältigen wird. Gleichzeitig lobt er „gerade in Corona-Zeiten“ die Vorzüge der beteiligten regionalen Firmen, zu denen auch die HW Bau GmbH Beelitz zählt. „Wir haben kurze Lieferwege, schnelle Absprachen und können witterungsbedingt ganz flexibel reagieren“, so Tony Fischer. Die Betonteile holt das Familienunternehmen übrigens selbst in Linthe ab, „auch so ein Vorteil“. Sollte das Wetter mitspielen, könnte das gesamte Setzen des Betonbeckens für das Mühlenfließ bis zum Steinhorst in zwei Wochen fertig sein, schätzt der Projektleiter. Später folgen Bau und Installation der selbstreinigenden Filteranlage, Pump- und Steuerungstechnik hinter dem Spargelmuseum. Verantwortlich dafür sind Spezialisten der Firma Polycon aus Bremen.
 
Für das Gesamtvorhaben Mühlenfließ, zu dem neben dem Wasserlauf auch der komplette Wegebau und die Gestaltung der angrenzenden Bereiche wie der gegenüberliegende Mühlengarten mit Sommerküche, Zaun- und Treppenanlagen sowie die Zuwegungen zu den Grundstücken in der Mauerstraße zählen, sind knapp 1,94 Millionen Euro, davon mehr als 1,4 Millionen Fördergelder veranschlagt, wie Bernd Güldner, verantwortlich bei der LAGA GmbH für Aufbau, Rückbau und Instandhaltung, berichtet.
 
In den ursprünglichen LAGA-Planungen war eine Wiederherstellung des Mühlenfließ als Nebenarm der Nieplitz und einst stadtbildprägendes, vor über 60 Jahren verloren gegangenes Gewässer in seiner früheren Form angedacht. Doch nach mehreren Untersuchungen hatte das Landesumweltamt der Stadt mitgeteilt, dass das Projekt zu teuer und sehr aufwendig gewesen wäre und nicht mit EU-Mitteln gefördert werden könnte. Das Mühlenfließ hatte seit jeher eine Bedeutung für Beelitz - als Antrieb für die Wassermühle, als Pferdewäsche gleich hinter der Alten Posthalterei und als Bademöglichkeit für etliche Generationen von Beelitzern.
 
Aber für die mögliche Absage war die Stadt gerüstet. Nun nimmt also die Alternative Form an. Das modern interpretierte Mühlenfließ werde ein „schönes Erlebnis für Kinder und Familien, die dann durch den Wasserlauf waten können“, ist sich der Bürgermeister sicher.

Text: Claudia Krause

 

 

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Marina Ringel
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interne Suche : Beelitzer Brunnen

 


 

 

 

 

 

 

Beelitz  14.01.2021

 

Große Resonanz auf Grünes Klassenzimmer in Beelitz

Umfrage zu außerschulischem Bildungsangebot der Landesgartenschau 2022

Unter freiem Himmel lernen und Natur und Umwelt mit allen Sinnen erfahren, anfassen, riechen, schmecken- das verspricht das Grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau Beelitz 2022. Ob Unterricht, Projekttage oder Feriengestaltung - in Beelitz wird es im Gartenschaujahr rund 250 verschiedene Veranstaltungen für Kita- und Hortgruppen, Schulklassen jeder Altersstufe, Integrationsgruppen und Ferienfreizeiten geben. Damit sich dieses umfangreiche Angebot gut etabliert, wurden Ende vergangenen Jahres durch die Grüne Liga Berlin, die dieses besondere Bildungsangebot vorbereitet und im LAGA-Jahr durchführt, Bildungseinrichtungen im Landkreis Potsdam-Mittelmark und in Potsdam befragt. Großes Interesse haben alle vier Beelitzer Schulen angemeldet, die das Grüne Klassenzimmer mehrfach besuchen möchten, ebenso die Kindertagesstätten der Stadt. Auch Grund- und weiterführenden Schulen der Landeshauptstadt, aus Groß Kreutz und Trebbin u.a. wollen das Grüne Klassenzimmer in Beelitz besuchen. Besonders interessiert zeigen sich die Kinder und ihre Lehrer und Erzieher an Themenschwerpunkten wie Ernährung und Gesundheit, Gärtnern und Pflanzen sowie Grüne Berufe. Der Klimawandel beschäftigt die Mädchen und Jungen dabei ebenso wie der Schutz von Flora und Fauna, gesunde Ernährung, Lebensräume von Pflanzen sowie Insekten.

Sandra Kolberg, die Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin e.V. freut sich über den großen Zuspruch, den das Bildungsangebot der Landesgartenschau Beelitz schon jetzt genießt: "Trotz der besonderen Herausforderungen in diesen Tagen haben sich viele Lehrerinnen, Lehrer und Bildungseinrichtungen die Zeit zum Austausch mit uns genommen. Danke für die Aufgeschlossenheit und das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam mit der Landesgartenschaugesellschaft Beelitz werden wir einen erlebnisreichen Lernort schaffen, auf den sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene freuen können." Dieser Lernort in der Natur ist das künftige „Slawendorf“ auf der Archeninsel direkt an der Nieplitz.

Neben dem regulären Angebot verfolgt die Grüne Liga Berlin auch das Ziel, eine zukunftsfähige Nachnutzung des Grünen Klassenzimmers unter Vernetzung vieler Akteure anzuregen. Das ist Bürgermeister Bernhard Knuth besonders wichtig: „Die Gartenschau für das gesamte Land Brandenburg auszurichten ist nicht nur eine große Freude, sondern auch Verpflichtung zugleich. Bei allem was wir tun, denken wir immer auch die Nutzung nach der Landesgartenschau mit. Das was hier gebaut wird und entsteht, soll auch für die folgenden Generationen Bestand haben.“ Das Programmheft und damit auch die Möglichkeit für Interessierte, sich für einzelne Angebote anzumelden, soll im Herbst dieses Jahres vorliegen.

Text: Marina Ringel

 

 

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Marina Ringel
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Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
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Beelitz  11.01.2021

 

Kita "Sonnenschein" übernimmt zur LAGA Patenschaft über Baum und Beet
 
Pflege-Obhut bleibt auch nach dem Großereignis bestehen
 
Soll keiner sagen, dass die bevorstehende Landesgartenschau das "junge Gemüse" in der Stadt kalt lassen würde. Im Gegenteil. Die Naturkita "Sonnenschein" möchte als Patin "eine Pflanze auf dem LAGA-Gelände übernehmen dürfen". Sie sollte am Eingang stehen, damit sie für die Mädchen und Jungen aus der Nürnbergstraße gut erreichbar ist, wenn diese zur Pflege mit dem Bollerwagen anrücken. Die Kinder und Erzieher möchten regelmäßig wässern, sich kümmern und beim Wachsen und Gedeihen zuschauen können.
 
Die Idee, mit der sich die Einrichtung vor Jahresende an die Stadt gewandt hat, war gemeinsam mit den Elternvertretern und älteren Kindern im Team entstanden, da bereits jetzt die Kollegen mit den Knirpsen ganz oft das entstehende LAGA-Gelände bei ihren wöchentlichen Naturtagen besuchen und die Baufortschritte beobachten. "Unsere Kinder finden das wirklich interessant. Schauen, was sich verändert hat, hinterfragen, wie es einmal aussehen soll und haben auch eine kleine Kinderführung vorgeschlagen bevor alles für die anderen Besucher eröffnet wird", erzählt Kita-Leiterin Marie Emich. Der Bürgermeister freut sich über dieses Engagement und hat sogar noch eins draufgelegt. "Wir begrüßen diese Initiative sehr und haben der Kita angeboten, neben der Patenschaft für einen Apfelbaum auch noch ein kleines Beet in dem geplanten Bauerngarten hinter dem Spargelmuseum in ihre Obhut zu nehmen", sagt Bernhard Knuth. Das Schöne daran: "Nicht nur zur LAGA kümmern sich die Kinder um Baum und Beet, sondern auch für die Zeit danach. Das erhöht die Akzeptanz in die Nachnutzung.“
 
Gut gerüstet für die Pflegepatenschaft sieht sich die Kita mit ihrem Konzept, nach dem sie seit Jahren schon die Kleinsten an Natur und Umwelt heranführt. Ob Spaziergänge und Erkundungen im Wald und auf dem Feld oder Erfahrungen mit selbst gezogenen Tomaten und Gurken im Gewächshaus, frischem Salbei und anderem aus dem Kräuterbeet, Himbeeren vom Strauch, Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbaum im Kita-Garten – die Kinder wachsen ganz dicht mit dem Naturerleben auf, lernen Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber. „Und die Eltern unterstützen uns dabei sehr“, lobt die Leiterin. Deshalb wird dem Team auch nicht bange, wenn es gemeinsam mit den Kindern nun auch noch das Beet in der Altstadt anlegen und bewirtschaften wird. „Wir haben uns sehr gefreut und werden gemeinsam beraten, was wir dort anbauen wollen“, so Marie Emich. Und es sei „sehr schön, dass wir dorthin selbst die Krippenkinder in den Wagen mitnehmen können, damit sie miteinbezogen sind.“
 
Für die Kindertagesstätte in der Altstadt ist die Verbundenheit zu Beelitz längst auch mit dem Spargellied auf besondere Weise besiegelt, das Dagmar Frederic populär gemacht hat und jeweils mit den älteren Kindern während des Spargelfestes in Beelitz oder auf der Grünen Woche in Berlin live singt. „Die LAGA ist eine tolle Sache für Beelitz und wir sind stolz, wenn wir uns miteinbringen können“, bekräftigt Marie Emich das Engagement. So, wie das Lied werden künftig der Apfelbaum und das Beet von der LAGA die „Sonnenschein“-Kindergenerationen begleiten. In der Kita „Sonnenschein“ werden rund 90 Kinder in zwei Gebäuden von 14 Erziehern und Azubis liebevoll betreut.
 
Und wer jetzt denkt, „auf die Idee mit der Patenschaft hätten wir ja auch kommen können“, muss nicht verzagen. Bernhard Knuth lädt ein: „Wenn eine Schule oder eine Kita ähnliche Ideen hat, dann sollen sie sich melden. Wir stehen dem offen gegenüber und freuen uns über solche Initiativen“, so der Bürgermeister.
 
(Text und Foto: Claudia Krause)
 
Foto: Kita-Leiterin Marie Emich

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
Pressesprecherin
Laga Beelitz gGmbH
Berliner Str. 202
14547 Beelitz
Tel.: 033204-391 47
Mobil: 0172-3958977
e-mail: ringel@laga-beelitz.de
www.laga-beelitz.de

 

Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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siehe auch :

 

KITA  SONNENSCHEIN

BEELITZ

www.kita-sonnenschein.web-bb.de

 



 

 

 

 

 

 

Beelitz  16.12.2020

 

Mit Herzblut für die Heimatstadt

Bernd Güldner wird vom Zimmerer zum Kümmerer für Gebäude und Flächen zur und nach der LAGA

Ein radelnder Reporter ist er nicht, aber der Bernd mit dem roten Stadt-Velo fällt auf; besonders auf den LAGA-Baustellen. Und nicht er interviewt die Leute, sondern beantwortet selbst viele Fragen zu den Vorbereitungen der Landesgartenschau. „Ich werde sehr oft angesprochen von den Bürgerinnen und Bürgern. Sie haben großes Interesse und es macht Spaß, mit ihnen zu reden.“

 

Seit September ist der Zimmerermeister Bernd Güldner aus Buchholz angestellt bei der LAGA gGmbH für Aufbau, Rückbau und Instandhaltung des LAGA-Geländes. Und wenn die Besucherscharen einmal längst in ihren Erinnerungen vom „Gartenfest für alle Sinne“ schwärmen werden, wird sich Bernd Güldner noch immer um die Instandhaltung der Flächen und Gebäude kümmern - er kennt sie dann aus dem Effeff, und sie sollen ordentlich bleiben für Beelitz über 2022 hinaus. Schon jetzt begeistere ihn die Gartengestaltung im Park sowie östlich und westlich der Nieplitz. Als nächstes freut er sich auf das nachempfundene Mühlenfließ, das zwischen Spargelmuseum und Wassermühle auf 200 Metern sein Betonbett bekommt. Und auf das Groß-Projekt Festspielareal auf dem alten Klärwerksgelände. Nach dem Abriss soll dort Anfang 2021 der Aufbau der neuen Anlagen beginnen – Freilichtbühne, Zuschauerränge, Funktionsgebäude entstehen. Im alten Ansetzbecken bekommen Fontänen, Fische, Amphibien und Wasserpflanzen ein neues Reich.

So ein Großprojekt wie die Landesgartenschau gibt es kein zweites Mal, weiß der freundliche Handwerker. Und da für die Zimmerei, die Bernd Güldner seit 21 Jahren geführt hat, kein Nachfolger zur Verfügung stand und der Sohn sich als Diplom-Bauingenieur anderweitig engagieren wollte, trug sich der Vater mit dem Gedanken, eine neue Herausforderung zu suchen. „Und länger warten wollte ich ja auch nicht mehr“, sagt der 51-Jährige. Doch eines stand für ihn fest: „Es sollte etwas in Beelitz sein. Mein Herzblut hängt nun mal an meiner Heimatstadt". Da kam die LAGA gerade recht. An der Seite von Matthias Weigt, dem Sachgebietsleiter für Bauvorhaben, der die Hauptbauleitung innehat, lernt Bernd Güldner viel zwischen Abriss und Aufbau und lobt ausdrücklich die Fachkenntnis des Kollegen, „auch wenn ich 10 Jahre älter bin“. Für Bürgermeister Bernhard Knuth hat Güldners Einsatz einen besonderen Charme: „Er ist von Anbeginn mit dem Projekt verbunden und wächst mit der Entstehung direkt rein in die spätere Anlagenwartung.“ Es macht den Buchholzer „auf jeden Fall stolz“, an dem so bedeutenden Beelitzer Vorhaben mitwirken zu dürfen.

Dabei hat der großgewachsene Mann, der stets mit Ruhe und Bedacht agiert, längst eigene Spuren in der Stadt hinterlassen: Der Turm der Schäper Schinkelkirche samt Holzkonstruktion für dessen Kuppel tragen zum Beispiel seine Handschrift ebenso wie die Kuppelkonstruktion des Wasserturms und das Dach der Bockwindmühle – wie der Wasserturm ein Wahrzeichen der Stadt. Güldners Zimmerei steht für das komplett sanierte Elsholzer Pfarrhaus sowie für Trockenbau und Dacherneuerung des 1790 erbauten Hauses Grünstraße 1 in der Altstadt. Auch der Handwerker selbst lebt in einem Baudenkmal in Buchholz, das er mit der Familie liebevoll saniert hat. 1830 war das Bauernhaus mit Gastwirtschaft „König von Preussen“ und Pferdeumspannstation an der Postkutschenstraße Berlin-Leipzig von den Urgroßeltern seiner Ehefrau Bettina betrieben worden.

Seine Entscheidung für die LAGA habe Bernd Güldner nicht bereut. An den Wochenenden gönnt er sich in Ruhe und ohne rotes Dienstrad den Blick auf das bereits Geschaffene. Ein Gärtner mit Sinn für die feine Floristik daheim wird er auch nach der LAGA nicht werden, meint er schmunzelnd. Dafür fehle die Zeit. Großgeworden ist der Beelitzer, der sich ehrenamtlich als Stadtverordneter engagiert, mit dem Spargel. Die Uroma und die Eltern hatten das begehrte Gemüse angebaut. Da dieses auf der LAGA natürlich eine Genuss-Rolle spielen wird, schließt sich wieder der Kreis für den Handwerker mit Herz für seine Stadt.

Text: Claudia Krause     

 

         

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
Pressesprecherin
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Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
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siehe auch :  Traditionshandwerker

 

 

 

Bilddatei rechts :  Matthias Weigt

 


 

 

 

 

 

Christel Niederland
Christel Niederland

 

Beelitz  11.12.2020

 

„Bei den Kindern die Liebe zur Natur wecken“

Christel Niederland - Aktiv im Grünen Klassenzimmer der Landesgartenschau und in vielen Ehrenämtern

Ein Greifvogel kreist über der Nieplitz. „Dort fliegt der rote Milan, er ist sehr selten“, sagt Christel Niederland. Man erkenne ihn am gegabelten Schwanz. Die ehemalige Biologie- und Chemielehrerin kommt eben immer wieder durch. Viele Beelitzer dürften Christel Niederland noch aus ihrer Zeit an den Schulen in Beelitz und Fichtenwalde, später am Seddiner See kennen. Jetzt hat die Lehrerin, die seit zehn Jahren im Ruhestand ist, eine neue Aufgabe übernommen: Sie engagiert sich ehrenamtlich bei der Vorbereitung des Grünen Klassenzimmers auf der Landesgartenschau. „Ich würde gerne bei den Kindern die Liebe zur Natur wecken“, sagt Christel Niederland. Sie selbst ist derart mit ihrem Garten verwurzelt, dass sie regelmäßig Oleander, Feigen und andere Pflanzen verschenken muss, die im früheren Vierseithof der Familie in Klaistow nicht mehr in das alte Stallgebäude passen.

 

Der Weg zum westlichen Teil des Laga-Geländes führt an einer Streuobstwiese an der Treuenbrietzener Straße vorbei. „Das sind die Kinderobstbäume“, sagt Christel Niederland. Nach ihrer Pensionierung hat sie einiges dazu beigetragen, dass die Kinder der Region einen Zugang zu Flora und Fauna finden. Schon die Kleinsten bekommen in Beelitz ihr eigenes Stück Natur mit auf den Weg – regelmäßig können Eltern von der Stadt gesponserte Bäume für ihren Nachwuchs pflanzen.

 

Christel Niederland war von 2009 bis 2019 Vorsitzende des Sozialausschusses in der Stadtverordnetenversammlung. In der Zeit hat sie diese Initiative maßgeblich mit angeschoben. Einige Bäume auf der Wiese sind noch klein, andere schon richtig hochgewachsen. Als Christel Niederland noch Lehrerin war, hätten die Kinder ihr immer in den Ohren gelegen, mal wieder nach Potsdam in den Park Sanssouci oder zum Ruinenberg zu fahren. Sie habe damals auch immer nach interessanten und finanziell machbaren Angeboten geschaut – ein Highlight war beispielsweise eine Insektenausstellung in Berlin, die komplett kostenfrei war. Auch die Biosphäre in Potsdam war ein interessanter Besuchsort. Zur Landesgartenschau sollen umgekehrt Schulklassen aus Berlin, Brandenburg und den umliegenden Bundesländern an die Nieplitz gelockt werden. Am trockengefallenen Mühlenfließ entlang geht es in den hinteren Teil des künftigen Landesgartenschau-Geländes. Noch sind die Archegärten nur eine Wiese. Hier wird als Mittelpunkt des nachgebauten Slawendorfes ein überdachter Pavillon für das Grüne Klassenzimmer entstehen – wo vor fast 3000 Jahren die möglicherweise ersten Beelitzer wohnten. Am westlichsten Punkt des Landesgartenschaugeländes wurden bei Ausgrabungen kürzlich 2700 Jahre alte Urnengräber und andere Siedlungsreste aus der frühen Eisenzeit entdeckt.

 

Im Grünen Klassenzimmer sollen sowohl Kindergartenkinder als auch Grundschüler und Jugendliche die Natur erfahren. Zurzeit erarbeitet die Grüne Liga Berlin dafür gemeinsam mit dem Projektverantwortlichen für die Landesgartenschau, Joachim Muus, das Programm – tatkräftig unterstützt durch Christel Niederland, die nicht zuletzt den Kontakt zu den Schulen vor Ort herstellen kann. Ein Fragebogen ist bereits an die Beelitzer Bildungseinrichtungen gegangen. Geht es nach der ehemaligen Biologielehrerin Niederland, sollen die Kinder dabei auch ordentlich etwas lernen. Das könne man dann auch gut mit dem Lehrplan verbinden, beispielsweise der Pflanzenkunde in der Grundschule. Christel Niederland deutet mit der Hand einen Kreis an, wo wahrscheinlich in anderthalb Jahren Kinder auf Bänken oder Hockern sitzen werden. Hier könnte man ihnen gut Heilpflanzen näherbringen – Spitzwegerich, Schafgarbe oder Löwenzahn, sagt Christel Niederland, die das Thema seinerzeit ausgiebig mit Oberschülern im Wahlpflichtunterricht erarbeitet hat. Auch Nachhaltigkeit, alte Handwerkstechniken und Ernährung sollen dort auf der Archeninsel anschaulich gemacht werden. Die Spargelhöfe würden ebenfalls einbezogen.

 

Beim Grünen Klassenzimmer will sich Christel Niederland, die lange Zeit Schulleiterin in Fichtenwalde war, vorrangig an der Organisations- und Koordinierungsarbeit beteiligen. Das Unterrichten möchte sie weitgehend den amtierenden Pädagogen der Grünen Liga Berlin, Mareike Homann und Anke Küttner, überlassen. „So viel Ehrenamt kann man gar nicht machen“, sagt sie. Seit Jahren engagiert sie sich auch in der Volkssolidarität in Busendorf, ist als Kirchenälteste in der Gemeinde Bliesendorf aktiv und wirkt nebenher noch in den Vorständen der Jagdgenossenschaft und der Forstbetriebsgemeinschaft Busendorfer Heide mit. Ehrenämter gehören im Leben von Christel Niederland wie selbstverständlich mit dazu. Viel Aufhebens darum möchte sie aber nicht machen. „Es muss einfach gemacht werden.“ Als Vorstandsmitglied in der Ortsgruppe der Volkssolidarität hat sie beispielsweise Kaffeetafeln für ältere Einwohner mitgestaltet oder sich gemeinsam mit Ausstellungen zum Dorfleben früher und heute am Dorffest beteiligt. Erst neulich waren sie zum Geburtstagsständchen bei einer 92-Jährigen - Corona-konform draußen an der Treppe. Wieder in der Stadt zurück, grüßt die engagierte Frau eine ältere Dame, die erzählt, was sie gerade für den Baby-Begrüßungsdienst strickt. Obwohl Christel Niederland sich auch für Senioren engagiert, gehört ihr Herz nach wie vor den Kindern, wie sie zugibt.

Das Programm des Grünen Klassenzimmers soll bis Herbst 2021 fertig sein. Danach wird das Programmheft an Kitas, Schulen und weitere Bildungseinrichtungen in Beelitz und Umgebung sowie in den angrenzenden Bundesländern verteilt.

Text und Fotos: Antje Schroeder
 

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
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Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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siehe auch:

Beelitz - Streuobstwiese - 20.09.2010   1. Pflanzaktion

www.beelitz-weltkindertag.web-bb.de

 

interne Suche : Christel Niederland

 


 

 

 

 

 

 

Beelitz  08.12.2020

 

Bildende Kunst für den LAGA-Park
 
Hinter den Kulissen reifen die Vorstellungen für Bleibendes und Temporäres. José Nuevo kümmert sich um Künstler und kreiert selbst einen Trinkwasserbrunnen
 
Corona bremst allerorten die Kultur aus. Auch bei den Vorbereitungen für die bildende Kunst im LAGA-Park musste José Nuevo im November auf die Bremse treten - keine Atelierbesuche bei Künstlern, keine persönlichen Treffen. Dennoch läuft hinter den Kulissen längst die Ideenschmiede. José Nuevo ist mit der Organisation der Brandenburger Künstler betraut, die im öffentlichen Raum und in der Remise an der alten Wassermühle während der Landesgartenschau ihre Werke präsentieren sollen. "Ich möchte die Teamarbeit des Bürgermeisters loben und dass er die Kompetenzen vor Ort nutzt, dass Vorschläge besprochen werden, um einen Konsens zu finden. Es gilt ja nicht nur ein Geschmack", sagt der 65-Jährige, der seit 16 Jahren in Salzbrunn lebt und längst bekannt ist - nicht nur durch seine übergroßen Stuhl-Konstruktionen. Da sich alles noch im Fluss befinde, nennt er keine Namen, Interessenten gebe es aber schon.
 
Fest stehe jedoch, dass der LAGA-Park wetterbeständige Kunstwerke bekommt, die sich sechs Monate lang harmonisch in die florale Umgebung einfügen. Weder Dominanz noch Überfrachtung von Kunst sollen den Charakter der eigentlichen Gartenausstellung vom Haupteingang bis zu den Archegärten beeinträchtigen, wohl aber ergänzen. Während die Exponate der etwa fünf/sechs Künstler im Außengelände temporär Station machen, bekommt ein besonderer Trinkwasserbrunnen seinen Stammplatz zwischen Pavillon, Cocktailschiff und Nieplitz-Treppe. José Nuevo selbst kreiert dafür ein Modell "mit einem Mosaik und viel Farbe". Mindestens 20 Entwürfe habe er schon gefertigt. Aber so, wie der Park sich ständig entwickelt, durch den er fast täglich mit Frau und Hund spazieren geht, so entwickelten sich auch immer wieder neue Ideen für den Brunnen, den letztlich Berliner Fachfirmen in eine langlebige Spezialbeton-Form mit "Profi-Garantie" bringen werden. "Es wird etwas Bleibendes für die Stadt. Das kostet mehr Kraft. Die Entwürfe müssen reifen. Was will ich aussagen? Was soll der Brunnen sagen? Stimmt die Harmonie mit der Umgebung? Und der LAGA-Konsens im Team ist hilfreich. "Der Trinkwasserstrahl wird von oben aus dem Hahn herabfallen; so, dass Spaziergänger auch ihre Flaschen werden füllen können. Der Brunnen soll einen Durchmesser von 60 und eine Höhe von 90 Zentimetern haben und im September 2021 fertig sein“, wünscht sich der Künstler. „Mir wäre wichtig, dass bis dahin, spätestens bis Oktober, auch alle anderen Außen-Skulpturen vorhanden sind." Drei weitere, handelsübliche Trinkwasserbrunnen könnten für die LAGA-Zeit noch geliehen werden.
 
Für die Remise an der alten Wassermühle sind wechselnde Ausstellungen geplant, die jeweils 14 Tage während der LAGA zu sehen sein werden. Etwa 12/13 Künstler sollen die Räume während der Dauer der Landegartenschau bestücken können. Eröffnet wird der Ausstellungsreigen jedoch mit dem heimischen künstlerischen Nachwuchs aus den obersten Jahrgangsklassen des Sally-Bein-Gymnasiums und der Beelitzer Oberschule. Erste Kontakte sind geknüpft; im Gymnasium habe er der Kunstklasse das Vorhaben bereits vorgestellt. "Jede Form von Ausdruck ist legitim, es gibt keine Vorgaben zu Techniken. Die interessierten Jugendlichen sollen ihre Eindrücke von Beelitz widergeben - wie sie die Stadt mit ihren Winkeln, Gassen, Menschen sehen oder spüren", beschreibt es José Nuevo. "Liebe an der Kunst und deren öffentlicher Präsentation sollten vorhanden und Ansporn sein." Gut vorstellbar, dass es nach der LAGA in der Remise jährlich traditionelle Schülerausstellungen gibt. Ohne selbst in den Schöpfungsprozess der Schüler eingreifen zu wollen, bekundet der Spanier jedoch seine Bereitschaft, auf Talente ein Auge zu werfen: "Wenn jemand besonders förderungswürdig ist, würde ich mich auch um ein späteres Stipendium bemühen", verspricht der Salzbrunner Künstler.
 
Mit einem kleinen Schmuckstück kann  José Nuevo aber doch schon heute aufwarten. Eine von drei alten Zink-Blech-Rosetten aus dem einstigen Hotel Wehner hat er bereits sandstrahlgereinigt und leicht repariert. Die damaligen Deckenverzierungen von Hängelampen im Tanzsaal des Hotels (heute Sitz der Physiotherapie) waren bei der Sanierung des Hauses an der Beelitzer Hauptkreuzung entdeckt und auf Rat des Bürgermeisters geborgen worden. "Wir wollen sie vielleicht auf Kugeln eines Springbrunnen-Ensembles montieren und ins Iris-Beet setzen", verrät Bürgermeister Bernhard Knuth. Die Kugeln aus Glas oder Kunststoff? Vielleicht noch illuminiert? Wer weiß. Auch das ist noch im Gedanken-Fluss. Charmant ist es allemal, alte Beelitzer Fundstücke neu definiert ins LAGA-Gelände zu integrieren. Damit die Teile aber authentisch bleiben, will José Nuevo dem Blech bewusst nicht den letzten Feinschliff verpassen. "Alte Sachen sollen auch Risse zeigen", findet der Künstler. Ihrem neuen, alten Glanz tut dies keinen Abbruch.
 
Text: Claudia Krause    
 

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
Pressesprecherin
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Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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siehe auch  interne Suche   José Nuevo


 

 

 

 

 

Bürgermeister der Spargelstadt Beelitz   Bernhard Knuth
Bürgermeister der Spargelstadt Beelitz Bernhard Knuth

 

Beelitz  03.12.2020

 

Kopfweide, Ulme und Co: LAGA-Bäume werden gepflanzt

 

Dick eingemummelt sind die Wurzeln der rund 60 Bäume, die an diesem Morgen in der Nähe der Treuenbrietzener Straße mit schwerem Gerät vom LKW geladen werden. Die stattlichsten Pflanzen sind sechs bis sieben Meter hoch. Und die Ballen der Kopf- und Silberweiden beispielsweise haben einen beeindruckenden Durchmesser von 1,20 Meter bis 1,50 Meter. „Die Bäume selber haben ein Gewicht von 750 Kilo bis eine Tonne“, so Andreas Kenzler, Gärtnerischer Beauftragter der Landesgartenschau Beelitz 2022. Er steht am LKW und lobt die Qualität der Bäume, die aus der Baumschule Lorberg im benachbarten Havelland kommen.

 

Andreas Kenzler weiter: „Eine Herbstpflanzung ist immer günstiger, zumal jetzt der Boden noch nicht durchgefroren ist. Die Pflanze kann beginnen kleine Wurzeln auszubilden. Das erleichtert den Start im Frühjahr, der Baum geht nicht so gestresst in die Saison.“

 

Auch dies ist eine investive Baumaßnahme der Stadt. Klar also, dass Bürgermeister Bernhard Knuth mitfiebert, ob denn alles glatt geht mit der wertvollen Fracht. Er ist zufrieden: „Das sind wunderschöne Pflanzen aus Brandenburg, die für unsere Umwelt, für Mensch und Tier, nachhaltig sind. Ich freue mich sehr, denn die Bäume, die zum Teil schon 10 Jahre alt sind, haben eine sehr, sehr gute Qualität. Eigentlich sollten sie erst im kommenden Frühjahr in die Erde kommen. Aber aufgrund des guten Baufortschritts konnten wir diesen Termin vorverlegen. Darüber bin ich froh, denn so haben die Pflanzen länger Zeit, sich an den nächsten Sommer zu gewöhnen und in Beelitz heimisch zu werden.“

 

Gepflanzt werden die Bäume bis Weihnachten auf dem Gelände zwischen zukünftigem Mühlenteich und dem Slawendorf. In die Erde kommen jetzt unter anderen Maulbeerbäume, Kopf- und Silberweiden, Ulmen, auch Obstbäume wie Apfel, Birne und italienische Pflaume. Die Gehölzballen werden übrigens zusätzlich mit Mykrrohizza-Pilzkulturen beimpft. Durch das Pulver, welches punktuell am Ballen aufgebracht wird, bildet sich eine Symbiose zwischen Pilzkultur und Pflanze. Das Ergebnis sind gesunde und widerstandsfähige Gehölze. Damit sie gut anwachsen können, sind bereits zwei mal zwei Meter große Pflanzlöcher ausgehoben und mit Kompost-Substrat gefüllt worden. Anschließend wird mit körnigem Spezialsubstrat, der das Wasser speichert, aufgefüllt. Da hinein werden die Bäume gesetzt, ausgerichtet und stabilisiert, damit sie dem Wind, der durch die Bullenwiesen weht, widerstehen können. Die Kopfweiden und Maulbeerbäume werden übrigens noch im Winter beschnitten. Im kommenden Jahr dürfen sie dann wachsen, um die Besucher der Landesgartenschau 2022 in Beelitz in voller Schönheit zu begeistern.

 

(Text und Fotos: Marina Ringel)

 

 

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Marina Ringel
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Motto: Gartenfest für alle Sinne
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Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
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© Annegret Schreiber
© Annegret Schreiber

 

Beelitz  03.12.2020

 

Kein Lockdown auf LAGA-Baustelle in Beelitz      Bilddatei Annegret Schreiber
 
Gutes Viertel des Gartenschaugeländes fertig/ Kern-Park bereits von Bürgern gut angenommen/ im Zeit- und Kostenplan
 
Was mancherorts für Stillstand sorgt, hat das Baugeschehen für die Landesgartenschau (LAGA) in Beelitz 2022 bislang verschont – kein Lockdown durch Corona. „Wir können mit Stolz sagen, dass wir im geplanten Kostenrahmen und Zeitplan liegen“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth . Ein gutes Viertel der LAGA-Anlagen sei fertiggestellt. Während die anderen drei Bauabschnitte durch Abriss- bzw. Anlagenbau und Pflanzungen vom Entstehen des Neuen künden, wird das Kerngebiet der LAGA – der Park an der Nieplitz – von den Beelitzern schon kräftig  genutzt. Gut – auch mit Rollstühlen - befahrbare Wege, bepflanzte Beete und Baumreihen, Bänke, der Pavillon fürs spätere LAGA-Café, die Nieplitz-Treppen ziehen die Spaziergänger an. Wenngleich sich der Park mit rund 3 Hektar im gesamten LAGA-Areal mit 15 Hektar flächenmäßig eher bescheiden ausnimmt, besitzt er als zentraler Mittelpunkt große Bedeutung als Tor und Verbindung zur Altstadt. Am 5. Dezember 2018 hatte der damalige Brandenburger Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) dort, wo früher die Beelitzer Festwiese bespielt wurde, den Scheck über die erste Fördermittel-Million für die Umgestaltung zum LAGA-Park, dem ersten Bauabschnitt, überreicht. Inzwischen wird in vier von fünf  Bauabschnitten gearbeitet. Die Fördermittel sind ausgereicht bzw. beantragt. Das Kostenvolumen von 15 Millionen Euro werde laut Knuth mit rund 9,5 Millionen gefördert. Für den 5. Abschnitt (Reisemobilstandplatz an der Trebbiner Straße) wird das B-Planverfahren gerade vorbereitet.
 
Deutliche Konturen zeigen die Anlagen entlang der Nieplitz. Das alte Schwimmbad, gebaut 1974, ist abgerissen. An seiner Stelle entsteht ein großer Kinder- und Familienbereich, in den der jetzige Altstadtspielplatz versetzt integriert und erweitert wird. Allein 550 000 Euro werden für Neuanlagen, Spielgeräte und Verweilelemente für Kinder und Eltern dort investiert. Erhalten bleibt das bisherige Kleinkindbecken, das zu einer Matschanlage mit Düsen umgerüstet wird. Mitte 2021 soll der Bereich fertig gestellt sein. Bereits parat liegen die Betonelemente, die als 20 Zentimeter tiefes kleines Kanalbett das alte Mühlenfließ zwischen dem Spargelmuseum und dem Garten der in Sanierung befindlichen Wassermühle auf einer Länge von etwa 200 Metern neu interpretieren sollen. Die Erdarbeiten laufen, die Montage der Betonelemente soll jetzt starten, kündigt Knuth an. Die laufenden Abrissarbeiten auf dem alten Klärwerksgelände künden vom Beginn der neuen Ära als Festspielareal mit Freilichtbühne und 500 Zuschauerplätzen. Das alte sogenannte Ansatzbecken wird als Lebensraum für Fische und Amphibien bereitet, aus dem einmal vier Fontänen sprühen. Für Anfang 2021 ist der Aufbau-Start für das Groß-Projekt Festspielareal geplant.
 
Frisch saniert präsentiert sich seit gut einem Monat die Treuenbrietzener Straße im Bereich zwischen Nieplitzbrücke und Wassermühle mit neuem Altstadtpflaster und sieben Parktaschen. Sie verbindet den Parkbereich samt gestaltetem Nieplitzufer mit den geplanten Archegärten, deren groß angelegte Beete und Wege tiefbaumäßig errichtet sind. Im nächsten Jahr sollen wassergebundene Wegedecken bzw. sandfarbener Asphalt aufgebracht werden. Entlang des Weges zum geplanten Slawendorf, dort, wo Archäologen Fundstücke mittelalterlicher slawischer Siedlungen entdeckt hatten und das Grüne Klassenzimmer gestaltet wird, werden in diesen Tagen Bäume gepflanzt; darunter Kopfweiden und Maulbeerbäume, aber auch historische Obstbaumsorten, Ulmen, Eschen sollen folgen. Zurzeit wird laut Bürgermeister in Sichtnähe zur Straße der Mühlenteich angelegt und bei frostfreiem und trockenem Wetter noch mit einer Tonschicht abgedichtet. Spätestens im Frühjahr 2021 soll der Teich fertig sein.  Ans Netz gegangen ist nun auch die offizielle Beelitzer LAGA-Internetseite www.laga-beelitz.de

 

Text Claudia Krause

 

Mit freundlichen Grüßen

Marina Ringel
Pressesprecherin
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www.laga-beelitz.de

 

Hintergrund: Die wichtigsten Daten und Fakten
Ort: Spargelstadt Beelitz im Landkreis Potsdam-Mittelmark
Motto: Gartenfest für alle Sinne
Leitmotiv: Kulinarik
Zeitraum: 14. April bis 31. Oktober 2022
Dauer: 201 Tage
Areal: 15 ha Größe
Geländebereiche: Park an der Nieplitz und Archegärten

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Landesgartenschau-Signet, eine Kombination aus Spargel, Kirchturmspitze und Blumen
Landesgartenschau-Signet, eine Kombination aus Spargel, Kirchturmspitze und Blumen

 

Beelitz  25.09.2020

Die Beelitzer Vielfalt im Garten der Ortsteile
 
Von Dorf zu Dorf in nur wenigen Schritten – auf der Landesgartenschau 2022 wird das möglich. Wenn die Spargelstadt zum „Gartenfest für alle Sinne“ lädt, dann sind natürlich auch die Ortsteile dabei und präsentieren sich mit allem, was sie ausmacht – im „Garten der Ortsteile“, aber auch darüber hinaus. Die Beteiligung der insgesamt zwölf größeren und kleineren Orts- mit ihren Gemeindeteilen nimmt jetzt konkrete Formen an.

 

www.ein-gartenfest-fuer-alle-sinne.de
 

interner Link : BEELITZER ORTSTEILE


Herzstück der Präsentation im Ortsteilgarten wird ein eigener Pavillon, in dem sich die Beelitz-Dörfer sowie die beiden größeren Ortsteile Beelitz und Fichtenwalde an jeweils zwölf Tagen dem Laga-Publikum vorstellen können. Die Reihenfolge wurde in dieser Woche unter den Ortsvorstehern ausgelost: Den Anfang machen am 1. Mai 2022 die drei sächsischen Dörfer Busendorf, Kanin und Klaistow. Danach ist Fichtenwalde an der Reihe. Ende Mai übernimmt Zauchwitz mit Körzin das Ruder, bevor im Juni Buchholz und Wittbrietzen an der Reihe sind. Im Juli präsentieren sich Salzbrunn und Schlunkendorf, danach Rieben und der Ortsteil Beelitz mit Heilstätten und Schönefeld. Ende August ist dann Reesdorf dran, bevor im September Schäpe und dann bis zum 2. Oktober Elsholz das Programm gestalten.
 
„Unsere Ortsteile haben so unwahrscheinlich viel zu bieten, so viele Dinge, die sie einzigartig machen“, schwärmt   Bürgermeister Bernhard Knuth, „und das wollen wir den vielen Besuchern auch zeigen.“ Dazu gehört die teilweise sehr unterschiedliche Ortsgeschichte, aber auch die heutige Einwohnerstruktur sowie das Vereinsleben und die lokale Wirtschaft. Die Ortsteile haben den Ball längst aufgenommen und gehen nun in die Planungen. „In den kommenden Wochen wird der Ortsbeirat die Fichtenwalder Vereine, Arbeitsgruppen und Einrichtungen für die weiteren Planungen mit ins Boot holen und auch eine Einwohnerversammlung soll dazu noch stattfinden“, erklärt zum Beispiel Fichtenwaldes Ortsvorsteherin Petra Rimböck in einem Aufruf an die Bürger.
 
Der Ortsteilgarten wird auf dem Laga-Gelände einen besonders exponierten Platz bekommen: Auf dem Veranstaltungsareal, unweit der Hauptbühne. Auf dem Areal, das mit dem Alten Klärwerk seit Jahrzehnten brach liegt, haben dieser Tage die Abbrucharbeiten begonnen. Aus einigen der Betonbrocken, die dabei anfallen, werden Exponate: Der Elsholzer Maler und Grafiker Heinz Schultze wird sie mit den Wappen der Orts- und Gemeindeteile verzieren. So wird ein Stück der alten Bausubstanz gleich wiederverwendet und bleibt vor Ort, um die Ortsteile zu symbolisieren. Aber nicht nur Betonstücke werden wiederverwendet: Das alte Klärbecken wird zur Landesgartenschau zum Ausstellungsraum für Wasserpflanzen, der von einer Brücke aus erlebbar wird – eine Lösung, die nicht nur sinnvoller als der Abriss ist, sondern auch günstiger. Die meisten der Ortswappen, die im Ortsteilgarten zu Ehren gelangen, sind übrigens erst in den letzten Jahren durch die professionellen Heraldiker Holstein-Salahor erstellt worden – unter aufwendiger Berücksichtigung der jeweiligen Geschichte und unter Beteiligung der Einwohner.
 
Auch auf der Hauptbühne werden sich die Beelitz-Dörfer wiederfinden, so wird es Programmbeiträge von Vereinen, Künstlern und Köchen geben, aber auch von traditionellen Klangkörpern wie Chören und dem Jugendblasorchester Buchholz oder dem Spielmannszug Beelitz. Die Auftritte erfolgen im Rahmen des „Sommergartens“, der – in Anlehnung an das Konzept des ZDF-Fernsehgartens - an jedem Sonntag auf der Bühne von 11 bis 13.30 Uhr insgesamt 22 Mal stattfinden wird. Darüber hinaus wird das Landesgartenschau-Signet, eine Kombination aus Spargel, Kirchturmspitze und Blumen, in nächster Zeit an prominenter Stelle in den Ortsteilen aufgestellt und schmückt dann zum Beispiel die Dorfplätze oder Kreisverkehre. Produziert werden die Objekte von der Beelitzer Werbefirma Schumach. Letztendlich findet die Laga so Eingang in jede Ecke der Spargelstadt. Und jeder Ort wiederum hält 2022 Einzug auf der Landesgartenschau in Beelitz.

 
Thomas Lähns
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Berliner Straße 202
14547 Beelitz

 

 

 

 

 

 

 

Beelitz  20.09.2020

 

Wenn Visionen Form annehmen - Im September gab es die ersten

Führungen über das Gartenschaugelände mit Bürgermeister Bernhard Knuth. Die Idee kommt bei den Beelitzern sehr gut an.

Es blüht und summt und wächst und krabbelt allerorten auf dem Beelitzer Gartenschaugelände: Die warme Spätsommersonne regt Bienen, Hornissen, Schmetterlinge und viele andere Insekten noch einmal zur großen Geschäftigkeit an, während sich die Stauden in bunten Farben präsentieren. Man bekommt schon eine gute Vorstellung davon, wie sich das Gelände in zwei Jahren als farbenprächtiger Mittelpunkt des gesamten Landes präsentieren wird... ... weiterlesen ...            Galerie 001

 

 

 

 

 

 

Beelitz  18.09.2020

 

250 Veranstaltungen im Gartenschaujahr - Grüne Liga Berlin übernimmt die Ausgestaltung des Grünen Klassenzimmers
 
Spielend die Natur erfahren, selbst experimentieren, forschen, basteln und seiner Kreativität freien Lauf lassen: Dafür steht das „Grüne Klassenzimmer“, welches seit jeher Teil der Landesgartenschauen in Brandenburg ist. In Beelitz wird es unter dieser Marke im Gartenschaujahr 2022 insgesamt rund 250 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene zu ganz unterschiedlichen Themen geben. Lernort wird das „Slawendorf“ auf der Archeninsel direkt an der Nieplitz. Das liegt mitten in der Natur und ist zudem ein besonders geschichtsträchtiger Ort: Archäologische Funde belegen, dass hier bereits vor rund 1000 Jahren eine Siedlung lag.
 
Demnächst wird das Programm mit den Kitas– und Schulen in der Region sowie mit Eltern und natürlich den Kindern abgestimmt. Verantwortlich für das Grüne Klassenzimmer wird die Grüne Liga Berlin. Mit dem Umwelt– und Naturschutzverband hat die Landesgartenschaugesellschaft heute eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
 
„Unsere Landesgartenschau ist von Anfang an auf Nachhaltigkeit angelegt“, erklärt Bürgermeister und erster Laga-Geschäftsführer Bernhard Knuth. „Und was könnte nachhaltiger sein, als bei jungen Menschen das Interesse für unsere heimische Natur– und Kulturlandschaft zu wecken. Mit der Grünen Liga Berlin haben wir dafür einen Partner gewonnen, der wie kaum jemand sonst für diese Themen steht und darüber hinaus über erstklassige Kontakte zu Leuten aus der Praxis verfügt. Mit dem Grünen Klassenzimmer wird unsere Laga nicht nur ein Gartenfest für die Sinne, sondern auch eines für alle Generationen.“
 
Bei der Grüne Liga freut man sich auf die Aufgabe: „Als Netzwerk ökologischer Bewegungen freuen wir uns sehr, die Stadt Beelitz dabei zu unterstützen, auf der Landesgartenschau einen einzigartigen Lernort für alle Generationen zu schaffen“, so die Geschäftsführerin der Grünen Liga Berlin e.V. Sandra Kolberg. „Mit einem starken Netzwerk aus Bildungsakteur*innen in und um Beelitz gestalten wir Bildung für nachhaltige Entwicklung zum Anfassen und Mitmachen und setzen so die zukunftsorientierten Ziele im Bereich Umweltbildung der Landesgartenschau um.“
 
Die Befragungen an den Bildungseinrichtungen der Stadt nach Themen von besonderem Interesse laufen voraussichtlich bis Jahresende. Danach geht es an die konkrete Planung von Veranstaltungen und Schulprojekten, aber auch von Ferienangeboten und Sonderveranstaltungen. Außerdem werden dafür weitere Partner ins Boot geholt, um den „Unterricht“ mit Leben zu füllen. „Wir legen die Themen langfristig an, fragen wo die Bedürfnisse der Schulen liegen und binden sie bei der inhaltlichen Gestaltung mit ein“, so Mareike Homann, die bei der Grünen Liga Berlin für Umweltbildung zuständig ist. Auch dass unter professioneller Anleitung gekocht wird, liegt in Anbetracht des Gartenschauthemas „Kulinarik“ auf der Hand.
 
Die Veranstaltungen werden ab dem Frühjahr kommenden Jahres in einem Programmheft zusammengefasst, das dann auch landesweit an Kitas, Schulen und weitere Bildungsträger ausgegeben wird.

   

Thomas Lähns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Beelitz  01.09.2020

Das „Ur-Beelitz“ zwischen Wasser und Wiesen

Archäologische Funde belegen slawische Besiedelung auf der Archeninsel. Dort soll für die Landesgartenschau ein Slawendorf nachgebaut werden

was bisher nur vermutet werden konnte, ist jetzt belegt: Auf der Archeninsel zwischen der Nieplitz und den Beelitzer Bullenwiesen befand sich bis ins Mittelalter hinein eine Siedlung slawischen Ursprungs. Bei Bodenuntersuchungen sind unlängst zahlreiche Keramikscherben, Knochenfragmente und mehrere Holzstämme gefunden worden. „Hier könnte das Ur-Beelitz gelegen haben“, schätzt Grabungsleiter Michael Böhm, der mit der Firma Archäokontrakt die Bauarbeiten auf dem künftigen Landesgartenschaugelände in der Spargelstadt archäologisch begleitet.

In einer Urkunde Kaiser Ottos III. aus dem Jahre 997 ist die Rede von einem „burgwardium belizi“ im slawischen Gau Bloni, also einer größeren Siedlung mit Zentrums- und auch Wehrfunktion. Die Lage zwischen einem Fluss und einem Nebenarm, der hier bis vor mehreren Jahrzehnten mit dem Mühlenfließ abzweigte, wäre eine ideale Voraussetzung gewesen. Dass das heutige Beelitz dann mehrere hundert Meter weiter nordöstlich errichtet wurde, könnte man so erklären: „Möglicherweise ist es in diesem Bereich irgendwann zu feucht geworden und die Menschen sind umgezogen“, schätzt Böhm.

Die Funde könnten vor dem Hintergrund der Landesgartenschau kaum passender sein: Genau an diesem Ort, wo sich die Siedlung nachweisen lässt, entsteht ein Slawendorf. Geplant sind mehrere kleine authentische Bauten aus Holz und Stroh, gruppiert um einen überdachten Dorfplatz. Hier sollen im Rahmen des „Grünen Klassenzimmers“ Schülergruppen einen Einblick in die heimische Natur erhalten, insgesamt 250 Veranstaltungen sind in Zusammenarbeit mit der Grünen Liga geplant. Auch danach soll das „Slawendorf an der Nieplitz“ Kindern und Jugendlichen für den Unterricht zur Verfügung stehen.

„Wir haben unser Slawendorf bewusst an dieser Stelle geplant, da es schon immer hieß, dass sich hier vor langer Zeit eine Burg oder etwas Ähnliches befunden haben muss“, so  Bürgermeister Bernhard Knuth, der zugleich erster Geschäftsführer der Gartenschaugesellschaft ist. „Dass wir nun handfeste Beweise dafür bekommen haben, ist eine kleine Sensation und zeigt, wie wertvoll die Arbeit der Archäologen ist. Nicht zuletzt sind die aktuellen Funde ein weiterer Anhaltspunkt dafür, dass es sich bei dem urkundlich erwähnten „belizi“ tatsächlich um unser Beelitz, oder zumindest eine Vorgängersiedlung an der Nieplitz, handelt.“

Im Grünen Klassenzimmer zur Landesgartenschau wird dann natürlich auch die Stadtgeschichte eine Rolle spielen, und die lässt sich vor dem Hintergrund der aktuellen Funde weiter zurückverfolgen als es jede Chronik schafft. Unter anderem wurden bei den Grabungen mehrere bearbeitete Baumstämme gefunden. Archäologe Böhm vermutet, dass sich an jener Stelle ein Lagerplatz befunden hat. Die Stämme sind innen ausgehöhlt, was darauf hindeutet, dass sie für eine Wasserleitung verbaut werden sollten. Ein weiterer Stamm indes dürfte als Bauholz vorgesehen gewesen sein: Circa fünf Meter lang und im unteren Bereich angekohlt. „Damit wurden Baumstämme konserviert, damit sie unter der Erde nicht schimmeln.“

In einer Schicht, die in rund 40 Zentimetern Tiefe liegt, sind dann noch viele weitere Funde zutage gefördert worden, unter anderem Tierknochen und Werkzeuge wie ein Angelhaken. Auch die verzierten Keramikscherben stützen die These von der slawischen Siedlung, die dann später in eine mittelalterliche übergegangen sein dürfte. In einer noch tiefer gelegenen Erdschicht hat der Archäologe auch vereinzelt bronzezeitliche Keramikstücke gefunden. Erst vor einigen Wochen waren ähnliche Funde rund einen Kilometer flussabwärts bei Grabungen aufgetaucht. Die dortigen Scherben weisen in Verbindung mit Knochenfragmenten auf eine Begräbnisstätte hin. Noch viel älter, nämlich bis zu 9600 Jahre, sind Splitter von Feuerstein, die Michael Böhm auch an der aktuellen Grabungsstelle gefunden hat. Das Material wurde in der Mittelsteinzeit, dem Mesolithikum, für Waffen und Werkzeuge verwendet.

Das allerdings sind nur Indizien und keine echten Befunde. Trotzdem: „Die Menschen haben sich hier scheinbar schon immer wohl gefühlt“, erklärt Michael Böhm. Insgesamt habe man einen guten Ausschnitt der Siedlungsgeschichte finden können. Die Grabungen sind in diesem Bereich mittlerweile abgeschlossen, die Funde sind erfasst, kartographiert und gesichert worden, bleiben größtenteils im Boden. „In 500 Jahren können sich dann die Kollegen weiter darum kümmern“, so der Archäologe. Und bis dahin wird sicher wieder ein bisschen Material dazukommen – was dann unzweifelhaft belegt, dass in Beelitz nicht nur Menschen gelebt, sondern diese sogar eine Landesgartenschau ausgerichtet haben.
 
Thomas Lähns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Beelitz  -  21.08.2020

"Ein Gewinn für Beelitz und das ganze Land" - Woidke besucht Beelitzer Gartenschaugelände

Weitläufige Parkanlagen vor der Kulisse der Altstadt, viel Natur und jede Menge Kulinarisches aus der Spargelstadt und vielen anderen Regionen: Das und vieles mehr erwartet die Besucher der 7. Brandenburgischen Landesgartenschau, die Beelitz in zwei Jahren für das Land ausrichten wird. Ministerpräsident Dietmar Woidke hat sich am heutigen Freitagnachmittag vor Ort über den Stand der Vorbereitungen informiert und sich bei einem Rundgang über das Gelände die Ideen der Beelitzer, die immer mehr Form annehmen, erläutern lassen
 
Vom 14. April bis zum 31. Oktober 2022 findet das Großereignis statt, und mittlerweile ist schon ein Viertel des Veranstaltungsgeländes fertig gestellt. Zurzeit laufen Bauarbeiten an der ehemaligen Wassermühle, die während der Schau einen Kunsthof mit Sommergalerie beinhalten wird, sowie am Wegenetz in mehreren Bereichen. Weiter außerhalb an der Nieplitz, die sich durch das gesamte Kerngelände zieht, finden indes noch archäologische Grabungen statt, die bereits belegen: Dort, wo für die Laga ein Slawendorf nachgebaut wird, befand sich vor rund 1400 Jahren wirklich mal eines.
 
Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigte sich vom Stand der Vorbereitungen auf die Landesgartenschau 2022 beeindruckt:  „Bei dem Rundgang habe ich mich davon überzeugen können, was die Beelitzer bereits alles auf die Beine gestellt haben.  Das ist angesichts der erschwerten Bedingungen wegen der Corona-Pandemie nicht selbstverständlich.   Mein Dank gilt allen Beteiligten für deren großartiges Engagement. Die Landesregierung steht zur LAGA 2022. Wir wollen damit ein Zeichen der Hoffnung in schweren Zeiten setzen. Das „Gartenfest für alle Sinne“ wird ein Gewinn für Beelitz und das ganze Land sein. Denn die vielfältigen LAGA-Projekte setzen Impulse für die weitere Entwicklung der Stadt und die ganze Region.“

 

„Unsere Vorbereitungen sind längst in die intensive Phase gegangen und auch in den nächsten Wochen und Monaten wird sich sehr viel auf dem Gelände tun“, erklärte  Bürgermeister Bernhard Knuth. So laufen im September die Abbrucharbeiten auf dem Gelände des Alten Klärwerks an, das für die Laga zur Veranstaltungsarena mit Naturbühne umgebaut wird. Auch ein kleiner Kanal direkt an der Altstadt wird entstehen, in dem Kinder barfuß laufen und sich abkühlen können. Im westlichen Bereich wird der Mühlenteich neu angelegt und auch die Themengärten werden weiter Form annehmen.
 
„Wir haben viele Ideen entwickelt, die nicht nur während der Gartenschau die Besucher anlocken werden, sondern die den Beelitzern und Gästen unserer Stadt auch nach 2022 zur Verfügung stehen und die Lebensqualität weiter erhöhen werden“, so der Bürgemeister. „Wir in Beelitz freuen uns schon riesig auf die Laga und sind glücklich, dass wir dieses Ereignis nicht nur für Brandenburg ausrichten dürfen, sondern dabei auch so großartig vom Land unterstützt werden.“
 
Das Leitthema der Laga 2022, die unter dem Motto „ein Gartenfest für alle Sinne“ steht, ist die Kulinarik mit Spargel, Heidelbeeren und vielen anderen ländlichen Erzeugnissen, die an vielen Punkten auf dem Gelände als leckere Gerichte probiert werden können. Zudem werden die heimische Natur und das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen. Aber auch die klassischen Gartenschauelemente wird es in Beelitz geben: Auf insgesamt 3500 Quadratmetern werden Blumen im Wechselflor das gesamte Halbjahr über für eine Blütenpracht sorgen, auf weiteren 4800 Quadratmetern sorgen Stauden für dauerhaft schöne Farben vor der Silhouette der Altstadt. Die Hallenschau mit insgesamt 14 unterschiedlichen Ausstellungen im zweiwöchigen Wechsel wird in der Stadtpfarrkirche mitten in der Altstadt für staunende Blicke sorgen, direkt vor der Tür wird sich dann – außerhalb des eintrittspflichtigen Geländes – der Regionalmarkt befinden.
 
Schließlich wird es während der Gartenschau auch zahlreiche Veranstaltungen geben – neben einem regelmäßig stattfindenden Sommergarten mit Gesprächen, Kochshows und Livemusik wird auf dem Veranstaltungsareal im Laga-Jahr der Startschuss für spektakuläre große Konzerte fallen. Und auch hiesige Traditionsveranstaltungen wie das Beelitzer Spargelfest am ersten Juni-Wochenende werden ausgerichtet und das Gartenschauprogramm bereichern.

 

Thomas Lähns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Minister Axel Vogel - Foto © Rainer Kurzeder
Minister Axel Vogel - Foto © Rainer Kurzeder

 

Beelitz  14.08.2020

Wo Kultur, Natur und Kulinarik aufeinander treffen - Agrarminister Axel Vogel informiert sich in Beelitz über die Vorbereitungen auf die Laga 2022
 
Brandenburgs Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, Axel Vogel (Bündnis ’90 / Die Grünen)‚ hat sich heute bei einem Besuch in Beelitz ein Bild von den Vorbereitungen auf die Landesgartenschau 2022 gemacht. In nicht einmal mehr zwei Jahren richtet die Spargelstadt das Großereignis unter dem Motto „Ein Gartenfest für alle Sinne“ aus und rechnet für den Ausstellungszeitraum vom 14. April bis zum 31. Oktober mit mehreren Hunderttausend Besuchern.
 
Die beiden Geschäftsführer der in diesem Jahr gegründeten Landesgartenschau Beelitz GmbH, Bürgermeister Bernhard Knuth und Peter Krause, stellten das Konzept vor und erklärten unter anderem, dass Beelitz vor allem mit den vielen regionalen Erzeugnissen bei den Besuchern punkten will. So wird es über die übliche Garten- und Blumenschau hinaus viele Produkte aus Beelitz, der Umgebung und vielen anderen Ecken Brandenburgs zu probieren geben. Auch die Stadtgeschichte und die BEELITZER ORTSTEILE werden eine Rolle spielen, ebenso wie die Lage der Stadt im Landschaftsschutzgebiet und speziell dem Naturpark Nuthe-Nieplitz. Auch die Nachhaltigkeit wird ein großes Thema sein, so kommen unter anderem Windräder in Blumenform zum Einsatz und liefern Strom, und für die Erreichbarkeit der Laga soll verstärkt auf Alternativen zum Auto gesetzt werden – indem das Radwegenetz weiter ausgebaut wird und im Laga-Jahr Busse und Bahnen eine noch einfachere Verbindung nach Potsdam und Berlin schaffen.
 
Das künftige Gartenschaugelände erstreckt sich über rund 15 Hektar zwischen der Altstadt und dem Beelitzer Flüsschen, der Nieplitz, und ist schon jetzt in einigen Bereichen so gut wie fertig. Unter anderem wurden Wege angelegt, vorhandene Biotope hergerichtet und zusätzliche Bäume gepflanzt. Die Nieplitz selbst wird derzeit im Bereich des Laga-Geländes renaturiert. Erlebbar wird sie durch eine Steintreppe, von der aus man eine gute Sicht auf den Fluss hat, und auch von Fußgängerbrücken, die künftig die Gartenschaubereiche miteinander verbinden werden.
 
Minister Axel Vogel gab sich von den Plänen beeindruckt: „Man kann schon begeistert sein von der Verknüpfung von Kultur- und Naturlandschaft, die hier gegeben ist - vom gärtnerischen Wirken auf der einen Seite und unbearbeiteter Landschaft auf der anderen. Der  Übergang zwischen Stadt und Fluss ist ein ganz besonderes Moment. Was ganz wichtig ist: Auch wenn die Gartenschau vorbei ist, bleibt alles für die Bürgerinnen und Bürger erlebar. Und die Bereiche auch schon während der Laga für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren generell kostenlos zu öffnen, ist genau das, was wir brauchen.“
 
Bürgermeister Bernhard Knuth freute sich über die Gelegenheit, die Ideen präsentieren zu können: „Neben dem, was eine Gartenschau normalerweise ausmacht, haben wir auch viele unkonventionelle Ideen einfließen lassen, welche die Beelitzer Laga zu etwas ganz besonderem machen werden. Das wir zum Beispiel Lebensräume von Tieren und Pflanzen, die vor unserer Haustür liegen, behutsam für Menschen erlebbar machen, ist eine großartige Chance. Schon die Vorbereitungen machen unheimlich viel Spaß, auch weil sich so viele Menschen, Unternehmen und Vereine daran beteiligen. Ich bin mir ganz sicher, dass wir aus unserer Stadt heraus mit der starken Unterstützung des Landes etwas Tolles für viele Besucher schaffen werden.“ 

 

 

siehe auch Bodenrichtwerte zeigen Erfolg der Stadtentwicklung in Beelitz

 

siehe auch Beelitz bekommt Windräder in Blumenform

 
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Stille Konzerte im Park an der Nieplitz


Rund um das Wäldchen wurden vier italienische Skulpturen aufgestellt

Informationen aus unserer Stadt 28. Jahrgang | Nr. 6 | 30. Juni 2020 BN

Im Moment stehen sie noch sicher eingepackt auf ihren Sockeln in den Rondellen rund um das Wäldchen an der Nieplitz. Doch zur Landesgartenschu sollen sie vier Musiker-Skulpturen aus Kalkstein voll zur Geltung kommen und auf der Brandenburgischen Gartenschau ein wenig italienisches Flair verbreiten. Hergestellt wurd sie von der Firma Gardenforest in der Toskana. Bürgermeister Bernhard Knuth hatte deren Arbeit bei einem Urlaub kennengelernt und überlegt, dass solche Blickfänger auch gut an die Nieplitz passen würden. Im Mai sind sie nun geliefert und auch gleich aufgestellt worden.

 

 

 

 

 

 

Beelitz - 2020

Gartenschaugelände wird künftig bewacht

Die liebevolle Gestaltung des künftigen Beelitzer Gartenschaugeländes und der Altstadt insgesamt ruft offensichtlich die ersten Randalierer auf den Plan: Auf den neuen Laternenmasten im künftigen Bürgerpark wurden in den letzten Nächten Farbschmierereien hinterlassen, eine der Holzbänke wurde angeschmort – und nun haben die Täter auch noch eine Spargelskulptur aus dem Boden herausgerissen und kopfüber im Altglascontainer versenkt. Die Stadt will solchen Umtrieben von Anfang an entschlossen entgegentreten und lässt unter anderem das Laga-Gelände nun nachts von einem Wachschutzunternehmen beaufsichtigen.

„Ich kann nicht verstehen, wie manche mutwillig Dinge angreifen, welche die Lebensqualität für uns alle in der Stadt verbessern sollen“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth. „Die Zerstörung von Allgemeingut ist weder witzig noch irgendein Ausdruck von Stärke. Es ist im Gegenteil einfach nur feige und zeugt von sehr geringem Selbstbewusstsein, sich heimlich an solchen Sachen zu vergehen. Leiden müssen wir letztendlich alle darunter.“

Zu den Gegenständen, die offenbar eine große Anziehungskraft auf die Randalierer ausüben, gehören immer wieder auch Kunstgegenstände wie die neuen Statuen, welche vor rund zwei Wochen in den Rondellen an der Nieplitz aufgestellt worden sind. Diese sind zum Schutz vor Wetter und Vandalismus noch in Folie verpackt, eine davon hatte man schon versucht, auszuwickeln. Wiederholt das Ziel von Angriffen war auch die Skulptur im Wasserturmpark gewesen, sogar geschossen wurde auf den „Apoll“, der auf halber Höhe der Treppenanlage steht – wie auch auf die Laternen, die das Gelände beleuchten.

„Wir werden solche Angriffe nicht einfach hinnehmen“, erklärt der Bürgermeister. „Sollte jemand dabei erwischt werden, wie er sich mutwillig an öffentlichem Eigentum vergreift, wird diese Person angezeigt und knallhart zur Begleichung jener Kosten herangezogen, die sie verursacht hat.“  Der Bürgermeister betont, dass die Stadt immer sehr kulant ist, wenn sich Gruppen von vornehmlich jüngeren Leuten auf öffentlichen Plätzen aufhalten und dabei auch mal über die Stränge schlagen. Hinterlassenschaften wie Pizzakartons und haufenweise Flaschen wie zum Beispiel im Lustgarten werden morgens ohne großes Aufhebens vom Bauhof weggeräumt. „Wir alle waren mal jung und haben uns sicher auch nicht immer so benommen, wie man es von uns erwartet hat“, so Bernhard Knuth.

Auch dass das künftige Gartenschaugelände im ersten fertiggestellten Bereich nicht einfach komplett abgeriegelt wird, ist ein Zugeständnis an die Bürgerschaft. Viele nehmen das Angebot dankbar an und gehen auf den neuen befestigten Wegen an der Nieplitz spazieren und verfolgen gespannt, wie sich der Bereich weiterentwickelt oder sie nutzen die Strecke als Abkürzung, um auf die Wiesen außerhalb der Altstadt zu gelangen. Das soll auch weiterhin so bleiben, nicht zuletzt weil eine gewisse Belebung Randalierer fernhält. Sollten die dann meinen, dafür nachts ihr Unwesen treiben zu müssen, könnten in Zukunft sie es sein, welche eine böse Überraschung erleben.  

beelitz.de

 

 

 

 

 

 

Interessengemeinschaft Landesgartenschau Beelitz   IG

 

Ideengeber, Programmgestalter, Botschafter - wie sich die Beelitzer zur Landesgartenschau einbringen wollen          

Für die Landesgartenschau in Beelitz gibt es ordentlich Rückenwind aus der Bürgerschaft: 70 Interessierte waren am Dienstagabend in der Alten Posthalterei zusammengekommen, um gemeinsam mit Vertretern der Stadt und der Laga-Gesellschaft zu erörtern, wie sie sich und ihre Ideen einbringen können. Der Abend war ein erster Schritt auf dem Weg zu einer „Interessengemeinschaft Landesgartenschau Beelitz“: Kontaktdaten wurden erfasst, Ideen aufgenommen und noch einmal der Stand der Planungen erläutert.

Möglichkeiten der Beteiligung, so wurde deutlich, gibt es viele: ob jemand als Botschafter die Werbetrommel für Beelitz im Urlaub oder auf Messen rührt, als Alteingesessener mit seinem Wissen über die Stadt Gästeführer für das Gartenschaujahr schult, oder seinen „grünen Daumen“ auf dem Veranstaltungs-Gelände im „Bürgergarten“ zum Einsatz bringt. Helfen können Interessierte auch, wenn sie ihren Kleingarten auf oder am Laga-Gelände für Besucher herrichten – vielleicht sogar öffnen. Auch über Möglichkeiten des Sponsorings, zum Beispiel einzelner Bäume oder Stauden, vielleicht auch Bänke, wurde gesprochen, immerhin kann man so etwas Dauerhaftes für die Nachwelt schaffen und sich mit Namen auf einer Plakette verewigen.

Einige sind mit ihren Ideen recht konkret, so hat der Verein Blühstreifen Beelitz schon ein Konzept, wie die Ortsteile eingebunden werden können, erklärte der zweite Vorsitzende Lutz Pahl. Derzeit bereitet der Verein einen Naturlehrpfad vor. Andere Vereine indes könnten sich am Programm während der Gartenschau-Monate beteiligen, sagte Bürgermeister Bernhard Knuth. Auf der Grünen Woche habe man gerade erst wieder erleben können, wie eindrucksvoll Carneval Club, die Burning Ropes der SG Beelitz oder der Spielmannszug das Publikum unterhalten. Als feste Institution soll während der Laga-Monate ein „Sommergarten“ immer sonntags zur gleichen Zeit, aber mit wechselnden Akteuren auf die Beine gestellt werden.

Andere erklärten sich bereits vorab bereit, auch Verantwortung zu übernehmen. So wird die langjährige Stadtverordnete und pensionierte Lehrerin Christel Niederland die inhaltliche Ausgestaltung des Grünen Klassenzimmers koordinieren. Kathleen Exner von der gleichnamigen Beelitzer Bäckerei schlug vor, dass man aus dem Obst, das an den vielen Bäumen im Stadtgebiet anfällt, einen großen Apfelkuchen backen und das auch gleich mit einem Event verbinden könnte. Und die Beelitzerin Nicole Hahn sprach sich dafür aus, zusätzliche Attraktionen für Kinder zu schaffen – zum Beispiel mit Flößen auf dem dann wiederhergestellten Mühlenteich.

Ein Teil der Ideen, die geäußert wurden, ist indes bereits berücksichtigt: So wird die Einrichtung eines Fahrradverleihsystems derzeit gemeinsam mit den Städten Trebbin und Luckenwalde vorbereitet. Und auch an Ladesäulen für Elektrofahrzeuge auf dem großen Parkplatz in der Trebbiner Straße – der nach der Laga als Reisemobilstellplatz genutzt werden soll – ist gedacht. Die Verkehrsanbindung der Ortsteile soll zum einen mit den vorhandenen Plus-Bus-Linien zum anderen mit einem Spargelshuttle, das auch die Höfe anfährt, ermöglicht werden. Und wie sieht es mit Übernachtungskapazitäten aus? „Ich würde mir private Investoren sehr wünschen“, sagte Bürgermeister Knuth, „aber wir als Stadt können kein Hotel bauen“. Immerhin: Private Herbergsbetreiber können sich Investitionen in ihre Zimmer unter anderem vom Landkreis bezuschussen lassen. Und der Tourismus ist schon jetzt nicht nur zur Spargelsaison im Aufwind.

Die Ideen der Bürger sollen nun im Rathaus ausgewertet und die nächste Veranstaltung vorbereitet werden – dann vielleicht auch schon in einzelnen Gruppen, je nach Interessenschwerpunkten. Das soll aber niemanden hindern, schon selbst aktiv zu werden, unterstrich der Bürgermeister: „Fangt an, bringt etwas auf den Weg. Ihr habt die Stadt dafür an Eurer Seite.“


19.02.2020   Thomas Lähns  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  Tel. (033204) 39 138  Fax (033204) 39 136   Spargelstadt Beelitz   Berliner Straße 202  14547 Beelitz
  

 

 

 

 

 

Wo die Ortsteile zusammentreffen

Informationen aus unserer Stadt 27. Jahrgang | Nr. 10 | 27. November 2019 BN

Für die Landesgartenschau wurden jetzt konkrete Pläne vorgestellt - und erläutert, wie sich
Bürger, Vereine, Unternehmen und die Beelitzer Dörfer einbringen können

In drei Jahren halten die Ortsteile Einzug in Beelitz: Unweit der Nieplitz wird der Grundriss der Gesamtstadt nachempfunden, mit Wegen im Verlauf der Verbindungsstraßen und mit kreisrunden Beeten, die entsprechend der Lage der Dörfer angeordnet werden. In deren Mitte stehen kleine Kirchen und im Herzen der Miniaturstadt befindet sich eine Präsentati-onsfläche, die über ein halbes Jahr von jedem Ortsteil im Wechsel mit Leben gefüllt wird.


Die Landesgartenschau 2022 wird mehr als eine Präsentation des gärtnerischen Berufsstandes in Brandenburg - sie wird ein Podium für die gesamte Region, für die vielen kulinarischen Erzeugnisse und vor allem für die Spargelstadt selbst. Während die vorbereitenden Arbeiten im ersten Abschnitt des Kerngeländes - vom Wegebau über das Aufschütten der Fläche bis hin zur Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern - jetzt abgeschlossen sind, hat die Beteiligung der Bürger begonnen. Ende Oktober wurden der aktuelle Stand öffentlich vorgestellt - im Hauptausschuss und bereits kurz zuvor in einer Bürgerversammlung.


Dabei musste zunächst erstmal mit zwei Gerüchten aufgeräumt werden, die letzthin in der Stadt die Runde machten: Das Spargelfest wird selbstverständlich auch im Jahr 2022 stattfinden, größer und bunter als sonst, wie Bürgermeister Bernhard Knuth unterstrich. Und der Altstadtspielplatz wird nicht verschwinden, sondern zugunsten des Gartens der Ortsteile nur um einige Meter versetzt - und in dem Zuge auch gleich modernisiert und erheblich erweitert. Laut Bürgermeister sind allein dafür 500.000 bis 600.000 Euro eingeplant. Der Spielplatz wird an den jetzigen Standort des Freibades ziehen, für das demnächst am Fuße des Beelitzer Wasserturms Ersatz geschaffen wird (siehe Beitrag S. 6).


Neben den Ortsteilen werden sich aber auch Gastronomen und Städte aus dieser und anderen Regionen Brandenburgs in Beelitz wiederfinden, so wird in der Mauerstraße ein „Städtegarten“ angelegt, in dem diese sich präsentieren können. Dort, wo das einstige Mühlenfließ mit einem plätschernden Wasserlauf nachempfunden wird, flanieren die Gäste auch bis zur Wassermühle, die bis 2022 ebenfalls saniert wird.


Im Mühlengarten entsteht dann eine weitere Besonderheit: Ein Tapas-Garten, in dem man mit dem Gaumen die Stadt erkunden kann. In einer Außenküche werden von Spargelhöfen, Gastronomen und Vereinen Spezialitäten als Häppchen zubereitet. „Der Mühlengarten eignet sich sehr gut, da er von einer Mauer umgeben ist und so einen Raum darstellt, der in der Nachnutzung ohne weiteren Aufwand im besonderen Zusammenhang mit der Mühle nutzbar ist“, sagte Agnes Graming-Steinland im Hauptausschuss. Als Mitglied des Strategieteams liefert sie die kreativen Ideen für die Ausgestaltung der Gartenschau. Neben den Beelitzer Spezialitäten in Tapas-Form wäre der Mühlengarten auch ein geeigneter Ort für Kochkurse, eine Rezeptbörse oder eine Themenkü-che, in der Schulklassen kochen oder Speisen unter konkreten Gesichtspunkten wie „Ernährung der Zukunft“ oder „Gesundes Essen“ zubereitet werden.


Aber nicht nur Ortsteile, Landwirte und Gastronomen sollen bei der Landesgar-tenschau mit eingebunden werden, das wurde vor allem auf der Bürgerversammlung deutlich. Letztendlich sei die Unterstützung jedes Bürgers willkommen - in welcher Form auch immer. Bürgermeister Knuth verwies als Beispiel auf einen Bürger aus Seddin, der bereits angeboten hat, eine Feldbahn auf dem Gartenschaugelände einzusetzen. Beelitzer Akteure wie Karnevalisten, Spielmannszüge und andere Kultur-schaffende können sich auch bei den geplanten Open-Air-Veranstaltungen einbringen - denkbar wäre ein „Sommergarten“, der immer sonntags von 11 bis 14 Uhr stattfindet, in Zusammenarbeit mit den Medien vielleicht sogar übertragen wird. „Wir haben so viel zu bieten - da brauchen wir Sie“, erklärte Bernhard Knuth den Beelitzern.


Vom Heimatverein wurde an dem Abend bereits angeboten, einmal im Monat während der Laga extra Führungen anbietet. Das passt auch zur Idee, „interessierte Laga-Botschafter“ aus der Bürgerschaft einzusetzen, die authentisch und leidenschaftlich über die Stadt informieren und für Beelitz werben. Als öffentliche Anlaufstelle für die Abgabe von Ideen und Vorschlägen der Bürger könnte im Stadtzentrum ein Info-Pavillon aufgebaut werden.


Das große Ganze erläuterte indes Uwe Brzezek vom Büro Plancontext im Hauptausschuss: Demnach liege ein Vorteil am künftigen Kerngelände im bereits vorhandenen Bestand an Bioto-pen, aber auch den Kleingärten. Die bleiben alle erhalten - und im Idealfall lassen sich die Eigentümer dafür gewinnen, sich gestalterisch zu beteiligen. „Wir haben auf dieser Grundlage die Parklandschaft behutsam geformt“, er-läuterte er. So wird es vor allem im östlichen Teil intensiv gestaltete Bereiche geben - mit Beeten, Spiel– und Aufenthaltsflächen. Anhand der bereits asphaltierten Wege kann man bereits erahnen, wie es hier mal aussehen wird. Zudem sind in diesem Monat bereits Bäume gepflanzt worden.


Für den Spielplatz, der unter dem Motto „Obst und Gemüse“ stehen soll, wird es indes einen Ideenwettbewerb geben. Durch das Biotop nebenan wird ein Bohlensteg gebaut. Die Uferbereiche der Nieplitz werden ebenfalls aufgewertet, zudem werden Holzbrücken, die nur von Fußgängern genutzt werden sollen, die Verbindung zum Veranstaltungsgelände im Bereich des ehemaligen Klärwerkes schaffen. Auf der anderen Seite indes wird das frühere Mühlenfließ mit einem kleinen Kanal nachempfunden, in dem auch Kinder mit den Füßen baden können. Für Bewegung sorgen Wasserspiele und Pumpen - und das Rad der Wasser-mühle, das sich zur Gartenschau wieder drehen soll.


Im westlichen Bereich indes, auf der sogenannten Archeinsel, entsteht neben dem Mühlenteich und diversen Themengärten auch ein Slawendorf, das während und auch nach der Gartenschau als Grünes Klassenzimmer genutzt wer-den soll. Und schließlich der Bereich um die Stadtpfarrkirche, der - anders als die anderen Gartenschaubereiche - als Regionalmarkt eintrittsfrei bleibt. Red.



Interessengemeinschaft wird gegründet

Damit möglichst viele Ideen der Bür-gerschaft in die Landesgartenschau in Beelitz mit einfließen, soll eine Interes-sengemeinschaft gegründet werden. Die Gründungsversammlung erfolgt am 18. Februar 2020 um 18 Uhr im Ratssaal der Stadt Beelitz. Dazu sind alle interes-sierten Bürger, Unternehmer, Vereins-mitglieder sehr herzlich eingeladen.

 

beelitz.de

 
  

 

 

 

 

 

 

Nutzung der Stadtpfarrkirche für die Gartenschau vereinbart

für eine der zentralen Attraktionen zur Landesgartenschau in Beelitz ist der Weg frei: Die

 

 

 

Evangelische Kirchengemeinde St. Marien - St. Nikolai

 

 

und die Stadt haben eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der die Nutzung der Stadtpfarrkirche für die Hallenschau im Jahr 2022 geregelt wird. Demnach wird das Beelitzer Wahrzeichen „zur Präsentation von Pflanzen und Blumenarrangements“ zur Verfügung gestellt und es wird die Nutzung für „Veranstaltungen, die thematisch der Landesgartenschau entsprechen“, gestattet. Die sakrale Funktion des Gebäudes bleibt aber erhalten: Gottesdienste zu den Kirchenfeiertagen werden auch während des Gartenschau-Halbjahres stattfinden.

Die Evangelische Kirchengemeinde in Beelitz möchte im Rahmen ihrer Möglichkeiten gerne sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung der Landesgartenschau unterstützen“, erklärt Pfarrer Olaf Prelwitz. Vorstellbar wäre auch, den Kirchturm  als höchstes Gebäude der Altstadt für die Bewerbung der Laga zu nutzen, immerhin ist der auch schon von der Ortsumgehung aus sichtbar. „Mit der Hallenschau in der Stadtpfarrkirche schaffen wir eine echte Besonderheit“, freut sich Bürgermeister Bernhard Knuth. So werde auch das älteste Gebäude der Stadt und eines der Wahrzeichen in die Gartenschau eingebunden. „Außerdem locken wir die Besucher auch in unsere historische Altstadt und beleben sie auch langfristig.“ Schon jetzt ist darüber hinaus klar, dass die Hallenschau 2022 nicht erst zusammen mit der Gartenschau eröffnet werden soll, sondern zwei Wochen vorher.

Die Kirchengemeinde stellt aber nicht nur das Gebäude zur Verfügung, sondern wird selbst eine wichtige Rolle vor und während der Gartenschau spielen. So wird die Andachtsfläche mit Pavillion auf dem Kerngelände an der Nieplitz gemeinsam geplant und während der Laga auch von der evangelischen, wie von der katholischen Kirche genutzt. Unterdessen wird auch das Beelitzer Gotteshaus selbst profitieren, denn letztendlich soll mit der Gartenschau der Grundstein für eine anschließende Sanierung und künftige Nutzung des Gebäudes gelegt werden.

Die Beelitzer Stadtpfarrkirche mitten in der Altstadt ist in Teilen bereits rund 800 Jahre alt und seit jeher Beelitzer Wahrzeichen. Von der Ausichtsplattform des Turmes hat man einen ausschweifenden Blick über Beelitz und seine Ortsteile. Die Wunderblutkapelle wurde wahrscheinlich nach 1370 errichtet und später baulich mit dem Kirchenschiff verbunden.            

 

siehe auch : Stadtpfarrkirche Beelitz

 

siehe auch : Reflexionen von Licht und Glas in der Stadtpfarrkirche

 

13.09.2019   Thomas Lähns  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  Tel. (033204) 39 138  Fax (033204) 39 136   Spargelstadt Beelitz   Berliner Straße 202  14547 Beelitz   

 

 

 

 

 

 

 

Beelitz - 2018

Park an der Nieplitz – Umgestaltung der Festwiese

Wo bisher die Beelitzer Festspiele und andere Veranstaltungen von Stadt und Vereinen ausgerichtet wurden, rollen nun die Bagger: Heute wurde offiziell mit der Umgestaltung der Festwiese zwischen Nieplitz und Beelitzer Altstadt begonnen – zum Kerngelände für die Brandenburgische Landesgartenschau 2022. Dazu hat Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) einen Förderscheck über eine Million Euro vor Ort übergeben. Dafür – und mit weiteren Mitteln der Stadt– soll hier in den nächsten gut drei Jahren eine Parklandschaft entstehen, auf der sich nicht nur das Brandenburgische Gärtner-Handwerk präsentiert, sondern wo sich Beelitz und die gesamte Region einem großen Publikum vorstellen.

„Dreieinhalb Jahre sind nicht mehr viel Zeit, deshalb ist es gut, dass jetzt begonnen wird“, sagte der Minister und betonte: „Die Landesgartenschau ist in Beelitz in guten Händen.“ In einem ersten Schritt werden nun die alten Garagen abgerissen, wobei Vogelsänger sich heute Vormittag selbst in den Bagger setzte und mit der Schaufel zupackte. Für jene Mieter, welche die Garagen noch für ihre Autos genutzt hatten, ist durch die Stadt Ersatz geschaffen worden, was für Akzeptanz gesorgt hatte.

Bürgermeister Bernhard Knuth unterstrich, dass der heutige 5. Dezember ein denkwürdiges Datum sei: „Wir schreiben hier ein Stück Stadtgeschichte. Was sich in den nächsten Jahren durch die Landesgartenschau bei uns tun wird, wird einfach sensationell.“ Die Stadt werde alles geben, um die Schau zu einem Erfolg werden zu lassen. Dafür sei man gut aufgestellt: „Für den Doppelhaushalt der kommenden beiden Jahre haben wir enorm hohe investive Ausgaben vorgesehen: elf Millionen Euro für 2019 und weitere 19 Millionen für das übernächste Jahr.“ Natürlich sind das nicht nur Ausgaben für Laga-Projekte, aber insgesamt seien solche Zahlen schon beachtlich für eine Kleinstadt wie Beelitz.

Knuth würdigte zudem die gute Zusammenarbeit in Vorbereitung auf die Gartenschau mit allen Genehmigungsstellen, allem voran mit der Interministeriellen Arbeitsgruppe des Landes, welche die Stadt bei den Vorbereitungen auf die Gartenschau begleitet. Auch die Lokale Aktionsgruppe Fläming und das Landesamt für Verbraucherschutz, Umwelt und Flurneuordnung sowie der Landkreis mit seinen Behörden würden der Stadt hilfreich und wohlwollend zur Seite stehen. „Nicht zuletzt haben aber unsere Stadtverordneten mit ihrem einstimmigen Votum für die Landesgartenschau in Beelitz die Weichen gestellt, um unsere Stadt nicht nur für ein halbes Jahr zum Besuchermagneten zu machen, sondern nachhaltig weiter zum Positiven zu verändern.“

Die EU-weite Ausschreibung für die zentralen Planungsleistungen ist mittlerweile abgeschlossen, Anfang des neuen Jahres soll der Auftrag vergeben werden. Dann werden die Gartenschauprojekte wie die Umwandlung der Festwiese zum Gartenschaugelände, des ehemaligen Klärwerks zur Veranstaltungsarena und viele weitere Form annehmen – zunächst auf dem Reißbrett, und dann, unmittelbar für alle zu erkennen, direkt neben der Altstadt. ...

beelitz.de

 

 

Bürgermeister Bernhard Knuth   -  Agarminister Axel Vogel

 

 

Bürgermeister Christoph Schulze Stadt Bad Dürrenberg     -    Oberbürgermeisterin Romina Barth Kreisstadt Torgau     -     Bürgermeister Bernhard Knuth Spargelstadt Beelitz

 


LGS2022a