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Spargelino Maskottchen LAGA 2022 BEELITZ

 

Beelitz 29.05.2020

 

Vom Seenland ins Spargelland: Peter Krause ist Geschäftsführer der Laga Beelitz GmbH

die Führungsriege der Beelitzer Gartenschaugesellschaft ist jetzt komplett: Am heutigen Freitag hat der neue Chef der kürzlich gegründeten Laga GmbH seinen Vertrag unterzeichnet. Peter Krause ist in Brandenburg kein Unbekannter: 22 Jahre lang hat er den Tourismusverband Ruppiner Seenland e.V. geleitet und als dessen Geschäftsführer mit dazu beigetragen, dass die Region zwischen Rheinsberg, Oranienburg und Neuruppin heute eines der beliebtesten Urlaubsregionen des Landes ist.

„Uns ist mit dieser Personalie ein echter Glücksgriff gelungen“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth, der ebenfalls Geschäftsführer der Laga-GmbH ist und mit Peter Krause künftig eine Doppelspitze bildet. „Herr Krause bringt eine Menge Erfahrung im Bereich Marketing und Veranstaltungsmanagement mit. Er weiß, wie man eine Region voranbringt und dabei viele Akteure einbindet, und ist nicht zuletzt deshalb goldrichtig in unserem Team. Genau das soll die Gartenschau in Beelitz nämlich langfristig bewirken.  Außerdem ist er im Land Brandenburg ausgezeichnet vernetzt und nicht zuletzt passt er auch menschlich sehr gut zu uns.“

Seine Arbeit in der Spargelstadt wird Peter Krause im August antreten, bis dahin läuft noch seine Anstellung in Neuruppin, die er geordnet an einen Nachfolger übergeben möchte. Den Wechsel begründet der 56-Jährige damit, dass er sich nach über zwei Jahrzehnten im Tourismusverband noch einmal einer neuen Aufgabe widmen möchte. „Der Gedanke ist bei mir schon seit Längerem gereift und ich habe mir gesagt: Wenn ich es machen will, dann jetzt. Als ich dann gefragt wurde, ob ich mir die Geschäftsführung der Laga-GmbH in Beelitz vorstellen kann, hat es einfach gepasst. Ich weiß, welches Potenzial hier in dieser Stadt liegt und welche Möglichkeiten sich mit der Laga 2022 verbinden. Außerdem habe mich sofort willkommen gefühlt und freue mich nun sehr auf die anstehenden Aufgaben.“

Was eine Gartenschau für eine Region bewirken kann, hat Peter Krause bereits 2009 in Oranienburg miterlebt und diesen Prozess intensiv begleitet. In der Tourismusbranche waren die Effekte deutlich spürbar, sind es noch heute, sagt er. Bis zu 30 Prozent Wachstum bei den Übernachtungen und einen riesigen Imagegewinn, den die Stadt, die bis dahin vor allem für regelmäßige Munitionsfunde bekannt war, ohne Laga in so schneller Zeit sicher nicht hätte hinbekommen können.

Dass die Besetzung der zweiten Geschäftsführerstelle der Laga-GmbH mit Peter Krause nun anders ausfällt, als ursprünglich geplant war, ist laut Bürgermeister Bernhard Knuth eine große Chance. Denn durch den kurzfristigen Wechsel von Michael Steinland aus der Beelitzer Stadtverwaltung an die Spitze der Landesgartenschaugesellschaft in Bad Dürrenberg habe man einen direkten Draht zu den Ausrichtern der sachsen-anhaltinischen Landesgartenschau 2022. Gemeinsam mit dem sächsischen Torgau führen insgesamt drei Städte in relativer räumlicher Nähe zeitgleich eine Landesgartenschau durch. Die drei haben bereits vor anderthalb Jahren vereinbart, in verschiedenen Bereichen zusammenzuarbeiten. „Daran halten wir fest und wir freuen uns darauf“, so Bürgermeister Knuth.


Thomas Lähns

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Beelitz 26.05.2020   

 

Erste Mitarbeiter der Gartenschau-Gesellschaft im Dienst

Auf dem Gelände der Landesgartenschau in Beelitz hat sich schon eine Menge getan: Der erste Abschnitt am künftigen Haupteingang ist soweit hergerichtet, im zweiten Bereich zwischen Schwimmbad und Wassermühle laufen die Arbeiten. Nun gibt es auch im organisatorischen Bereich neue Entwicklungen: Nachdem in diesem Jahr die Laga-GmbH gegründet worden ist, welche die Durchführung der Gartenschau 2022 managt, haben in diesem Monat die ersten drei Mitarbeiter ihre Arbeit aufgenommen – und die sind in der Branche längst keine Unbekannten mehr.

In der Projektleitung wird Joachim Muus seine langjährige Gartenschau-Erfahrung einbringen. Er war bereits 2002 in Eberswalde, 2006 in Rathenow und 2009 in Oranienburg an der Vorbereitung und Durchführung der Brandenburgischem Gartenschauen beteiligt gewesen, vor allem im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Anschließend übernahm er in Rathenow als Co-Geschäftsführer die Leitung des Optikparks. Der war 2015 auch viel beachteter Teil der Bundesgartenschau in der Havelregion gewesen. Die inhaltliche Ausgestaltung des „Grünen Klassenzimmers“ sowie das Veranstaltungsprogramm des Parks waren für ihn von großer Bedeutung.

Die Gärtnerische Leitung übernimmt Andreas Kenzler. Er wirkte bei fast allen bisherigen Brandenburgischen Gartenschauen mit und war maßgeblich an deren Erfolg beteiligt gewesen. Ob 2006 in Rathenow, drei Jahre später in Oranienburg, 2013 in Prenzlau, bei der Havelregion-BUGA 2015 oder im vergangenen Jahr in Wittstock – überall hat er die gärtnerische Gestaltung koordiniert. Von ungefähr kommt so ein Werdegang nicht: Andreas Kenzler ist, was das Interesse für Gärtnerisches angeht, familiär vorbelastet, so war schon sein Großvater Gartenbauer gewesen, seine Eltern ebenso. Kenzler selbst wurde an der Fachschule in Werder (Havel) zum Diplom-Gartenbauingenieur ausgebildet. Heute betreibt er ein Ingenieurbüro für Gartenbau in Burg.

Ab Januar 2021 wird dann Manuela Kenzler zum Laga-Team dazu stoßen: Die Gartenbau-Ingenieurin hat sich auf das Thema Hallenschauen spezialisiert. Diese gehören mit ihren abwechslungsreichen Ausstellungen im circa zweiwöchigen Turnus zu den Höhepunkten einer Gartenschau. Bei vielen bisherigen Brandenburgischen Landesgartenschauen war Manuela Kenzler für diesen Bereich zuständig gewesen, wird nun auch die Hallenschau in der Stadtpfarrkirche betreuen. Außerdem liegt ihr der Garten-Infotreff am Herzen. Hier finden Fachveranstaltungen mit unterschiedlichen Referentinnen und Referenten statt, deren Einsatz sie koordinieren wird. Die Veranstaltungen erfreuen sich beim Fachpublikum, aber auch bei den Besucherinnen und Besuchern einer Gartenschau,

„Wir haben ausgewiesene Experten an Bord geholt, die alle ein ordentliches Stück Erfahrung mit nach Beelitz bringen“, freut sich Bürgermeister Bernhard Knuth. „Jeder der drei ist ausgewiesener Experte auf seinem Gebiet und hat trotzdem immer wieder Innovationsgeist gezeigt, sodass jede Gartenschau in den vergangenen Jahren etwas Besonderes geworden ist. So wird es auch in Beelitz sein: Gemeinsam mit allen Beteiligten aus der Stadt und der Region werden wir eine Landesgartenschau auf die Beine stellen, die Brandenburg so noch nicht gesehen hat.“

 

Thomas Lähns

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