AXEL  VOGEL

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Agrarminister Axel Vogel

Bildquelle : Jan Wischnewski



Agrar- und Umweltminister Axel Vogel:

„Die Landesgartenschau in Beelitz läuft mit sehr guter Resonanz noch bis 31. Oktober. Diesen Erfolg wollen wir fortsetzen. Dafür musste bereits jetzt die Auswahl für den neuen Austragungsort 2027 erfolgen. Die Landesregierung hatte wahrlich keine leichte Entscheidung zu treffen: Drei interessante und ambitionierte LAGA-Konzepte mit unterschiedlichen Entwicklungszielen galt es zu bewerten. Ich danke Spremberg, Wittenberge und dem Verbund von fünf Kommunen aus Märkisch-Oderland sehr für ihre engagierten Bewerbungen. In jedem Konzept steckt Potenzial für die städtische und regionale Entwicklung. Am Ende überzeugte Wittenberge die Auswahlkommission mit seinem innovativen, anspruchsvollen und nachhaltigen KonzeptStadt. Land. Elbe. Wittenberge blüht auf!‘.“
Auszug : Presseinformation

 

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Presseinformation – 20. Juni 2022

 

 

 

Erste Großschadensereignisse in der Waldbrandsaison 2022 – Forstminister Vogel informiert sich zum aktuellen Stand und dankt Einsatzkräften und Landesbetrieb Forst

 

 

 

Potsdam – Ende der vergangenen Woche kam es in der aktuellen Waldbrandsaison zu den ersten Großschadensereignissen mit Bränden auf Flächen von jeweils rund 200 Hektar (Stand 20. Juni) in der Nähe von Treuenbrietzen und bei Seddin, im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Nachdem es den Einsatzkräften aus den Waldbrandzentralen und den Feuerwehren bisher landesweit gelang, solche Großschadensereignisse im Waldbrandgeschehen zu verhindern, machten die Brände an diesem Wochenende deutlich, wie hoch die Gefahr für den Brandenburger Wald in den Sommermonaten nach wie vor ist. Forstminister Axel Vogel informierte sich heute Morgen vor Ort in Treuenbrietzen und Beelitz über die aktuelle Lage und traf sich dabei mit dem Landrat Marko Köhler und dem Bürgermeister der Stadt Beelitz Bernhard Knuth.

 

 

 

Forstminister Axel Vogel: „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, die in dieser Waldbrandsaison mit vollem Einsatz und umsichtigen Handeln daran mitwirken, die Schäden durch Walbrände so gering wie möglich zu halten. Über 200 Brände konnten dieses Jahr bereits durch funktionierende Warn- und Meldesysteme erfolgreich bekämpft werden. Ich appelliere weiterhin an alle Erholungssuchenden, vorsichtig im Wald und in Waldnähe zu sein. Die Waldbrandgefahr in den Brandenburger Wäldern bleibt aufgrund der trockenen Böden und den stark geschädigten Bäumen weiterhin hoch. Schon der kleinste Funken genügt, um einen Flächenbrand auszulösen, wie uns die aktuellen Brände vor Augen führen.“

 

 

 

Der Regen in der Nacht und den Morgenstunden brachte glücklicherweise Entspannung bei den Bränden in Potsdam-Mittelmark. Forstminister Axel Vogel war heute Morgen vor Ort, um sich selbst ein Bild von den Löscharbeiten und der aktuellen Lage in Treuenbrietzen und bei Beelitz zu machen. Dabei traf er sich auch mit dem Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, Marko Köhler, und dem Bürgermeister der Stadt Beelitz, Bernhard Knuth. Dabei sagte Forstminister Vogel dem Landkreis und der Stadt Beelitz Unterstützung zu, um künftig die Ausbreitung von Waldbränden besser bekämpfen zu können.

 

 

 

„In den Gesprächen habe ich dem Landkreis zugesagt, dass der Landesbetrieb Forst mit dem Einsatz von Harvestern beim Einrichten von weiteren Waldbrandschneisen bei Anforderung durch den Landkreis unterstützen wird“, so Axel Vogel. „Außerdem werden wir mit allen Beteiligten die Brandgeschehen auswerten und prüfen, welche weiteren Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen sind, um die Ortslagen im Raum Beelitz, die von Wald umgeben sind, besser zu schützen und somit künftig bei Brandgeschehen von Evakuierungen abgesehen werden kann.“

 

 

 

Forstminister Axel Vogel dankte bei seinem Besuch vor Ort außerdem den Einsatzkräften:

 

„Die Einsatzkräfte von Feuerwehren, Bundespolizei, dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr sind seit Freitagmittag im Einsatz, um das Brandgeschehen einzudämmen. Die hohen Temperaturen und der Wind am Wochenende und die Munitionsbelastung erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Diesen nun schon tagelangen Einsatz der zahlreichen Heferinnen und Helfer kann man nicht hoch genug würdigen. Glücklicherweise brachten die flächendeckenden Niederschläge am heutigen Morgen Entspannung. Dennoch zeigen die großen Brände einmal mehr, wie alarmierend die Situation in den Brandenburger Wäldern ist. Die zunehmende Erderhitzung wird auch in den kommenden Jahren dazu führen, dass solche Großschadensereignisse durch Brände häufiger vorkommen werden. Deshalb ist es dringend notwendig, den Waldumbau – von Kiefernmonokulturen hin zu klimastabilen Mischwäldern, die Wasser besser im Waldboden speichern können – voranzubringen. Hier brauchen wir noch mehr Einsatz, auch von den privaten und kommunalen Waldbesitzern.“ 

 

 

 

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