Heidelbeeren

 

Beelitz  05.07.2021

 

Start in die Brandenburger Heidelbeersaison am 14. Juli 2021

www.spargelhof-klaistow.de

 

Der Anbau von Kulturheidelbeeren hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in Brandenburg entwickelt. Aufgrund ihrer Beliebtheit hat sich die Anbaufläche der blauen Powerfrüchte stetig erweitert (2017: 332 Hektar, 2019: 387 Hektar, 2021: 407 Hektar) und sie stellen damit die wichtigste Strauchbeerenart in Brandenburg dar.
 
Durch den Witterungsverlauf, wie Spätfröste und starke Hitze, wurden 2020 nur 1310 Tonnen geerntet, 14 Prozent weniger als im Vorjahr. In Brandenburg sind es insgesamt 23 Betriebe, die sich auf den Anbau der gesunden Beeren spezialisiert haben. Spitzenreiter ist der Landkreis Potsdam-Mittelmark, gefolgt von Oberhavel und der Prignitz.
 
In diesem wie im letzten Jahr unterliegen Heidelbeerproduzenten zusätzlich den Schwierigkeiten durch die Anti-Corona-Maßnahmen, z.B. durch Mehrkosten bei den Hygieneregeln oder der Unterbringung von Saisonarbeitskräften.
 
Dies ist aber nur ein Problemfeld, welches Heidelbeerproduzenten derzeit beschäftigt. Um den Erhalt noch vorhandener Betriebsstrukturen im Brandenburger Obstbau zu sichern, bedarf es eines engen Zusammenspiels von Politik, Wissenschaft, Umweltschutz und der obstbaulichen Praxis.

Brandenburger Erntekönigin Theresia Ruffert 2019/2021 eröffnet offiziell die Brandenburger Heidelbeersaison 2021
Brandenburger Erntekönigin Theresia Ruffert 2019/2021 eröffnet offiziell die Brandenburger Heidelbeersaison 2021

„Alle Beteiligten müssen sich zusammensetzen und Rahmenbedingungen erarbeiten, die allen Interessengruppen gerecht werden“, so Dr. Andreas Jende, Geschäftsführer des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg e.V.

 

Angesichts der hohen Verbrauchernachfrage nach regionalem Beerenobst und des großen Anteils an Direktvermarktung wird klar, dass derzeit weniger die Absatzstrukturen optimiert, sondern v.a. die Betriebe selbst in ihrer Handlungsfähigkeit gefestigt und zukunftsfähig gemacht werden müssten.

 

 

Der Vorsitzende der Brandenburger Fachgruppe Obstbau, Thomas Bröcker, ruft in diesem Zusammenhang dazu auf, für gleiche Produktionsbedingungen innerhalb der EU zu sorgen, damit die Wettbewerbsnachteile Brandenburger Betriebe nicht zu einer Abwanderung der Produktion ins Ausland führen. Er nannte in diesem Zusammenhang die unterschiedliche Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln ebenso wie die Versicherung gegen Wetterextreme. 
Neben der fortwährenden Optimierung von Betriebsmethoden gehöre auch wissenschaftlich kontrollierter Pflanzenschutz sowie eine vernünftige Mineraldüngung zur rentablen Bewirtschaftung. „Auch wenn sich die Maßnahmen ändern – die Kulturpflanzen müssen gesund erhalten werden. Deshalb ist der Verzicht auf Pflanzenschutz keine Option. Ebenso muss die Absicherung gegen Frost und Dürre sowie langfristig die Wasserverfügbarkeit für gartenbauliche Kulturen in der Politik berücksichtigt werden“, betont Bröcker. 

 


Der Obstbau in Brandenburg in seiner jetzigen Form sei bereits jetzt ein wichtiger Beitrag im Sinne der Biodiversität. Zahlreiche Insektenarten, selbst auf der Roten Liste geführte Schmetterlingsarten, fänden in Dauerkulturen ihre Heimat. Wichtiges Handlungsfeld für die Landesregierung sei es daher, die Blühstreifenförderung für Dauerkulturanlagen auch im Gartenbau zu ermöglichen und anzuwenden.

 


Nur wenn Familienbetriebe rentabel wirtschaften könnten, hätten auch die Nachfolgegenerationen eine Perspektive. Dafür müsse noch stärker in Forschung, Beratung, Ausbildung und Nachwuchsförderung investiert werden.


Text - Gartenbauverband Berlin - Brandenburg e. V.
Dorfstrasse 1, 14513 Teltow, OT Ruhlsdorf

 

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Brandenburger Erntekönigin Theresia Ruffert 2019/2021

Spargelhof Klaistow / 14.07.2021



Brandenburger Erntekönigin 2019/2021 Theresia Ruffert  Foto © www.lbv-brandenburg.de




 

Beelitz  Juli 2020

 

Heidelbeeren erstmals auf Rekordanbaufläche in Brandenburg

Die Bade- und Eissaison ist eröffnet, doch ein Sommerhighlight fehlt! Richtig: die Heidelbeeren. Gut gereift, warten die blauen Gesundheits- und Aromawunder nun darauf, gepflückt zu werden.
Die Kulturheidelbeeren stellen erstmalig seit 2019 in Brandenburg mit 387 Hektar die dominierende Strauchbeerenart dar. Im Vergleich zum Vorjahr kam es hier zu einer Anbauausdehnung um 17 Prozent. Der durchschnittliche Ertrag lag bei 39,3 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Das bedeutet ein leichtes Plus von 5 dt/ha gegenüber dem Jahr 2018.

Landrat Wolfgang Blasig (Potsdam-Mittelmark) wird zusammen mit dem Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth und Klaus Henschel, Präsident des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg, die Heidelbeersaison eröffnen.

Der Spargelhof Buschmann & Winkelmann wurde am 1. Januar 1990 gegründet. Ab 2004 begann der Ausbau des eigentlichen Spargelbetriebs zum Erlebnishof. Der in Klaistow ansässige Betrieb bewirtschaftet mittlerweile 1.000 Hektar, davon 800 Hektar Spargel, 15 Hektar Erdbeeren, 150 Hektar Heidelbeeren, und 35 Hektar Kürbisse. Zudem gehören 300 eigene Freilandhühner und -gänse zum Hof.

Ergänzt wird der landwirtschaftliche Betrieb durch ein breites erlebnisorientiertes und gastronomisches Angebot regionaler Produkte im Scheunen- und Hofrestaurant mit Biergarten. Folglich gehört der Betrieb auch zu den größten Arbeitgebern der Region und beschäftigt ganzjährig 75 feste Mitarbeiter (darunter Köche, Tischler, Forstwirte, Bürokräfte, Gastronomen) sowie saisonal 250 bis 300 deutsche Arbeitskräfte als Kraftfahrer, Verkäufer, Servicepersonal, weiterhin 800 polnische und rumänische Erntehelfer beziehungsweise Saisonhilfen in der Sortierhalle und für die Verpackung.
 


 

Gesundheitlicher Wert und Genuss: Brandenburger Heidelbeeren

Im Fokus der Gesundheitswirkung der Heidelbeeren stehen dabei die sogenannten Anthocyane. Diese sekundären Pflanzenstoffe sind entzündungshemmend und tragen dazu bei, freie Radikale abzufangen, diese zu neutralisieren und Alterungsprozesse zu verzögern. Neben Anthocyanen und Mineralstoffen prägen auch spezielle Gerbstoffe den gesundheitlichen Wert von Heidelbeeren. Die Gerbstoffe wirken gegen Durchfall, hemmen die Vermehrung von Bakterien und beschleunigen die Heilung von Schleimhautentzündungen.

Unsere Brandenburger Heidelbeeren besitzen zudem große Mengen an Vitamin C, A, B, E und Beta-Carotin. Es ist bestätigt, dass die Beere antibakteriell wirkt und das Anheften von Bakterien an die menschlichen Zellen verhindert. Deshalb wird Heidelbeeren auch eine heilsame Wirkung im Bereich Stärkung des Immunsystems sowie eine regulierende Wirkung bei Magen- und Darmerkrankungen zugesprochen.






 

Frische Heidelbeeren pur sind ein sommerlicher Genuss. Aber auch mit Schlagsahne oder Zucker kombiniert, lassen sie die Geschmacksknospen erblühen. Die säuerliche Frische der Beeren harmoniert mit Eierkuchen, Quarkspeisen, Müsli oder Muffins. Sie sind auch ideal als Gelee, Konfitüre oder Smoothie zu genießen. Auf die Beeren, fertig und „gesund pflücken“

Text Gartenbauverband
Berlin - Brandenburg e.V.
www.gartenbau-bb.de

 

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