10.07.2014 / Beelitz
 

Zahl der Übernachtungen in Beelitz gestiegen     ... englisch ...

Radeln, Reiten, Spargel schlemmen: Wer nach Beelitz kommt, bleibt gern auch länger. Laut den aktuellen Zahlen des statistischen Landesamtes hatte es im vergangenen Jahr fast 52 800 Übernachtungen in den registrierten Herbergen der Stadt gegeben. Das sind knapp 5000 mehr als noch 2012.

„Das ist eine tolle Entwicklung, die zeigt: Unsere Stadt kommt bei den Gästen immer besser an“, sagt Bürgermeister Bernhard Knuth. „Das liegt vor allem an der tollen Entwicklung, die Beelitz mit seinen Ortsteilen in den letzten Jahren genommen hat. Unser Stadtbild ist durch die Sanierung von Gebäuden und Plätzen bis hin zur ansprechenden Bepflanzung immer schöner geworden. Die Gäste haben aber auch erkannt, dass sie in Beelitz eine Menge erleben können.“ Dazu würde neben den vielen Veranstaltungen auch das wachsende Angebot an Freizeitaktivitäten gehören.

Erfreulich ist auch der zunehmende Anteil von Touristen aus dem Ausland: In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Übernachtungen von internationalen Gästen mehr als verfünffacht, über 2000 waren es in 2013. Zum Mehr an Übernachtungen dürften im vergangenen Jahr neben der Landschaft und dem Spargel auch die Beelitzer Festspiele beigetragen haben: An fünf Abenden wurde das Singspiel „Im weissen Rössl“ aufgeführt, die 500 Plätze waren durchweg ausverkauft. Eine Fortsetzung soll es im kommenden Jahr geben.

Acht größere Herbergen mit insgesamt über 300 Betten sind beim Statistikamt registriert, darüber hinaus gibt es noch 20 Pensionen und Ferienwohnungen in der Stadt und in fast allen Ortsteilen. Deren Gäste tauchen nicht in der Statistik auf.

Den Hauptanteil am Fremdenverkehr bilden aber nach wie vor die Tagesausflügler, deren Zahl sich allerdings kaum erfassen lässt. Immerhin: In der Tourist-Info, die vor zwei Jahren von der Stadt eröffnet wurde, haben allein während der aktuellen Spargelsaison pro Tag durchschnittlich 17 Besucher vorbeigeschaut, um sich hier Rat zu holen, Tickets für Veranstaltungen zu besorgen oder Bücher oder Souvenirs zu kaufen. Die Fahrten mit der historischen Postkutsche sind besonders gefragt: Die Touren Mitte Juni und Anfang Juli waren fast alle ausgebucht. Bei den sonntäglichen Altstadtführungen sind indes seit April insgesamt knapp 100 Gäste in die Geschichte von Beelitz eingetaucht.

Vor allem während der Wochenend-Veranstaltungen tobt das Leben in Beelitz: Zum diesjährigen Spargelfest Anfang Juni haben rund 30 000 Menschen auf den Straßen gefeiert, beim Fichtenwalder Sommerfest am ersten Juli-Wochenende erlebten über 1000 Zuhörer die Aufführung der Carmina Burana unter freiem Himmel. Auch zu den Festen auf den Spargelhöfen zog es Wochenende für Wochenende Zehntausende Ausflügler nach Beelitz.

Damit wird es auch nach dem Ende der Spargelsaison nicht vorbei sein: Zurzeit locken die Heidelbeeren zur Selbstpflücke, ab Mitte August auch die Aroniabeeren, bevor dann im September die ersten Kürbisse reif sind. Das Freibad Beelitz lädt während der Ferien zur Abkühlung ein, Reiterhöfe wie der Pferdehof Adamek in Buchholz, der Ponyhof Regenbogen in Schönefeld oder die Meadow Ranch Körzin bieten Reitkurse für Kinder an. Für die Älteren gibt es mit der Ausstellung „Reisegelegenheit nach Sachsen“ in den Räumen der Alten Posthalterei ein neues touristisches Highlight. Veranstaltungshöhepunkte in den nächsten Wochen sind neben den Kabarett- und Konzertabenden im Beelitzer Schmiedehof die Aufführung von „Max und Moritz“ auf dem Posthof am 1. August sowie der Kunst- und Handwerkermarkt am 23. Und 24. August.

 
Text   © Thomas Lähns - Pressesprecher Stadt Beelitz      ... englisch ...

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