10.07.2014 / Beelitz
 

120 Jugendliche aus mehreren Nationen beim Sommercamp der Burning Ropes

Die Spargelstadt wird Ende Juli wieder zur Hochburg des modernen Seilspringens: 120 Kinder und Jugendliche haben sich für das diesjährige Sommercamp der Beelitzer Burning Ropes vom 21. bis 26. Juli angemeldet. Gemeinsam werden sie hier eine Woche lang trainieren, neue Sprungtechniken lernen und Spaß haben. „Es ist ein neuer Teilnehmerrekord“, freut sich Hanno Kramer, bei der Sportgemeinschaft Blau-Weiß Beelitz zuständig für die Abteilung Rope Skipping. „Er zeigt, dass sich nicht nur die Burning Ropes, sondern auch die Stadt einen Namen in der wachsenden Szene gemacht haben.“ Beim Sommercamp werden neben deutschen Vereinen aus Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen und Hessen auch Teams aus Tschechien, Ungarn und den USA vertreten sein.

Was vor sechs Jahren als sportlicher Schüleraustausch begonnen hatte, ist heute Bühne für internationale Begegnungen und ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Rope-Skipping-Gemeinde. Die Beelitzer Burning Ropes sind regelmäßig zu Wettkämpfen und Trainings im In- und Ausland unterwegs, zuletzt waren sie unter anderem in Frankreich und Tschechien. Über den Sport entstehen so Kontakte und manchmal sogar Freundschaften. Das Sommercamp ist ein fester Termin, zu dem man sich wiedersieht.

Tagsüber werden die Kinder- und Jugendlichen in der Sporthalle der Diesterweg-Grundschule trainieren. Dabei werden vor allem die amerikanischen „Staffs“ – so heißen die älteren Rope Skipper mit zum Teil umfangreicher Wettkampferfahrung – neue Trends zeigen und die Jüngeren trainieren. Ziel ist ein gemeinsames Programm, welches zur Abschlussgala am 26. Juli ab 19 Uhr gezeigt wird. Der Eintritt ist frei, jeder Zuschauer willkommen. Unterstützung gibt es vom Spielmannszug Beelitz und den Cheerleader „Pirates“ aus Werder (Havel). An den übrigen Abenden gibt es gemeinsame Unternehmungen, übernachtet wird im Beelitzer Tiedemannsaal und im Hort der Grundschule. Einige Teilnehmer kommen auch in Gastfamilien unter.

Das Rope Skipping hat sich Anfang der 1980er Jahre in den USA aus dem herkömmlichen Seilspringen entwickelt. Der Sport besticht durch seine Schnelligkeit und die Koordinationsfähigkeit der Teilnehmer, die mitunter komplizierte und rasante Figuren springen – auch in der Gruppe. So entstehen ganze Choreografien, wie sie dann auch bei der Abschlussgala gezeigt werden sollen. Anhänger dieses Sports schwören auf die positiven Auswirkungen auf Kreislauf und Konzentrationsvermögen. In Deutschland wächst die Zahl der Sportler von Jahr zu Jahr. Die Beelitzer Burning Ropes haben sich vor über acht Jahren gegründet, die rund 50 Sportler sind überwiegend weiblich. Bei Wettbewerben räumen sie regelmäßig Preise ab.

 
Text - Bilddatei  © Thomas Lähns - Pressesprecher Stadt Beelitz

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