02.07.2014 / Beelitz
 

Sauber und zuverlässig

Die Trinkwasserversorgung in Beelitz und Seddiner See ist auch für die Zukunft gesichert: Der Wasser- und Abwasserzweckverband „Nieplitz“ hat in den vergangenen fünf Jahren seine beiden Wasserwerke in der Beelitzer Karl-Liebknecht-Straße und im Neuseddiner Gewerbegebiet umfassend saniert und mit moderner Technik ausgerüstet. Insgesamt werden von hier aus rund 10 000 Waz-Kunden beliefert. Heute wurden die Werke offiziell mit einem kleinen Festakt in unserer Nachbargemeinde eingeweiht.

„Für unsere Kunden wird sich damit nichts ändern – und das ist eine sehr gute Nachricht“, sagte WAZ-Geschäftsführer Karl-Heinz Brügmann. Auch in Zukunft würden die Haushalte in Seddiner See und großen Teilen der Stadt Beelitz mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu moderaten Preisen beliefert werden. Durch die Inbetriebnahme neuer Reservebrunnen werde die Versorgung sogar noch störungsfreier ablaufen. Die Sanierung der Werke sei eine große Herausforderung gewesen, so Dr. Brügmann weiter, da bei laufendem Betrieb gearbeitet werden musste. Versorgungsengpässe während der Bauzeit wurden durch die Zusammenarbeit mit dem Nachbarverband „Mittelgraben“ ausgeschlossen, zu dem eine direkte Leitung bestehe.

Insgesamt hat der Verband rund 1,3 Millionen Euro in beide Standorte investiert, davon wurden 255 000 Euro vom Land gefördert. Trotz dieser Ausgaben ist der Trinkwasserpreis in den vergangenen Jahren nicht nur stabil geblieben, sondern sogar leicht gesunken. Im Moment liegt er bei 1,32 pro Kubikmeter und damit weit unter dem Landesdurchschnitt. Möglich ist dies unter anderem wegen der natürlichen Gegebenheiten: Das Grundwasser in der Region ist qualitativ hochwertig, gut zu erreichen und muss nicht mit Zusatzstoffen behandelt werden.

Die Qualität des Trinkwassers unterstrich auch der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth: „Eine Analyse im vergangenen Jahr hat ergeben, dass unser Wasser sogar zur Zubereitung von Babynahrung geeignet ist. Seit dem trinke ich Wasser nur noch aus unserer Leitung und brauche auch keine Kisten mehr tragen.“ Bürgermeister Knuth sprach dem Zweckverband seine Anerkennung für die Erneuerung der Werke aus – und seinem Geschäftsführer. „Sie führen den Verband mit hoher Kontinuität und Stabilität im Sinne der beiden Kommunen.“ Es sei gut zu wissen, dass die Versorgung der Bevölkerung mit dem kostbaren Gut Wasser nun auch auf lange Sicht gewährleistet ist.

Das Beelitzer Wasserwerk stammt noch aus dem Jahre 1926, damals wurde es zusammen mit dem Wasserturm errichtet. Zu DDR-Zeiten gab es noch eine Erweiterung als Mitte der 1970er Jahre das Neubaugebiet im Platanenring entstand. Das Neuseddiner Wasserwerk wurde indes 1970 errichtet, zur Versorgung des damaligen NVA-Standortes am Rande des Ortes.

 
Text - Bilddatei  © Thomas Lähns - Pressesprecher Stadt Beelitz

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