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Frank-Walter Steinmeier ...... Unterwegs im Wahlkreis, Sommertour 2014 ...... 19.08.2014 Beelitz

  

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Frank-Walter Steinmeier ...... Unterwegs im Wahlkreis, Sommertour 2014 ...... 21.08.2014 Beelitz

  
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Für ihn war es eine kleine Ruhepause von den aktuellen Verhandlungen zur Ukraine-Krise und den drängenden Fragen zur Lage im Nordirak: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) war am Dienstag mit dem Fahrrad in den Beelitzer Ortsteilen unterwegs. Begleitet wurde er unter anderem von Landessozialminister Günter Baaske (SPD), die „Reiseleitung“ übernahm Bürgermeister Bernhard Knuth.

Die Route führte durch Salzbrunn, Schäpe und Reesdorf, Treffpunkt war am frühen Nachmittag die Straußenfarm von Gerhard Drogosch. Der Landwirt hält neben den afrikanischen Laufvögeln auch Nandus, Esel und allerlei andere eher ortsuntypische Tiere. Die „Nieplitztaler Exoten“ sind nicht nur ein beliebtes Fotomotiv für Durchreisende, sondern treffen auch in Fleisch- und Wurstform den Geschmack vieler Genießer.

Ebenfalls in Salzbrunn besuchte Steinmeier den Künstler José Nuevo: Der gebürtige Spanier lebte lange Zeit in Berlin und ist vor zehn Jahren nach Beelitz gezogen, wo er bereits eindrucksvolle Spuren hinterlassen hat – unter anderem in Form von Spargelschmuck und der Installation aus schwebenden Stühlen auf der Festwiese.

In Schäpe besichtigte Steinmeier die Schinkelkirche, um deren Sanierung sich seit mehreren Jahren ein Förderverein kümmert. Die Geschichte des Hauses und der aktuelle Baufortschritt waren ebenso Thema wie mögliche Formen der späteren Nutzung über Gottesdienste hinaus.

Im Anschluss gab Spargelbauer Josef Jakobs eine Führung durch seinen Betrieb auf der anderen Seite der Dorfstraße. Vor über 18 Jahren hatte der gebürtige Rheinländer den damals maroden Vierseithof übernommen und Stück für Stück zu einem florierenden Landwirtschaftsbetrieb mit Hofladen, Veranstaltungsscheune und Restaurant ausgebaut.

In Reesdorf konnte sich der Außenminister davon überzeugen, dass sich unsere Ortsteile auch baulich entwickeln: Zurzeit wird der Ortskern des einstmals slawischen Rundplatzdorfes saniert. Mit der neuen Ortsvorsteherin Christiane Kutzner kam man über Land und Leute ins Plaudern.

Zwischen den einzelnen Etappen, auf dem Weg zwischen Spargel- und Heidelbeerfeldern, berichtete Bürgermeister Knuth über viele weitere Punkte der Stadtentwicklung wie zum Beispiel die Sanierung der Gebäude an der Hauptkreuzung oder die Neueröffnung der Alten Posthalterei als Museum.

Frank-Walter Steinmeier will sich nun auch davon ein Bild machen und am morgigen Donnerstag einen Spaziergang durch die Beelitzer Kernstadt unternehmen. Am Dienstag musste er abends noch im ZDF zur Lage im Nordirak und einem möglichen deutschen und europäischen Engagement Rede und Antwort stehen.

Auf seine Fahrradtour angesprochen und die Frage, ob er sich in diesen Krisenzeiten leisten könne, zuhause Wahlkampf mit dem Fahrrad zu machen, antwortete er: „Natürlich ist man auch seinem eigenen Wahlkreis gegenüber verpflichtet“ Das Große habe auch mit dem Kleinen zu tun, denn die Sanktionen gegen Russland hätten auch Einfluss auf die Erzeugerpreise bei den Landwirten. Die würden wissen wollen, wie lange diese Sanktionen noch andauern. „Und das muss erklären, auch als Außenminister.“

Text -  © Thomas Lähns - Pressesprecher Stadt Beelitz

  
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